Die ersten gelben Wetterwarnungen wurden für die Kanarischen Inseln ausgegeben. Ein mächtiges atlantisches Frontsystem nähert sich dem Archipel und markiert den Beginn einer potenziell intensiven Wetterperiode.
Worum es geht (TL;DR)
- Mächtiges atlantisches Frontsystem bringt erhebliche Niederschläge auf die Kanarischen Inseln.
- Regen zieht ab Mittwoch von West nach Ost über alle Inseln.
- Am Donnerstag werden bis zu 60 Millimeter Regen in sechs Stunden erwartet.
Atlantisches Frontsystem erreicht die Kanaren
Ein großes Wetterfrontsystem mit dichter Bewölkung und Regen nähert sich den Kanarischen Inseln vom Atlantik. Das Europäische Zentrum für mittelfristige Wettervorhersagen (ECMWF) rechnet in den kommenden Tagen mit erheblichen Niederschlägen. Die von Westwinden angetriebene Front könnte mehr als 60 Millimeter Regen in sechs Stunden bringen.
Regen zieht von West nach Ost über die Inseln
Obwohl noch Unsicherheiten bestehen, deuten Prognosen darauf hin, dass der Regen von Westen nach Osten über den Archipel zieht und alle Inseln betrifft. La Palma erlebt ab Mittwoch als erste Insel Regen, gefolgt von El Hierro, La Gomera und dem Südwesten Teneriffas im Laufe des Tages. Am Nachmittag erreicht der Regen Gran Canaria und intensiviert sich auf La Palma, wo mehr als 25 Millimeter Niederschlag in sechs Stunden erwartet werden.
Donnerstag bringt die stärksten Niederschläge
Am Donnerstag kehrt starker Niederschlag auf die westlichen Inseln und Gran Canaria zurück, insbesondere auf La Palma, La Gomera und den Westen Teneriffas. Im Tagesverlauf dehnt sich der erhebliche Regen, angetrieben von Südwestwinden, auf Lanzarote und Fuerteventura aus. Die höchsten Niederschlagsmengen werden für den Süden Teneriffas und den Süden Gran Canarias vorhergesagt, wo der Regen 60 Millimeter innerhalb von sechs Stunden erreichen könnte.
Gelbe Wetterwarnungen bis Donnerstag
Die spanische Wetterbehörde (AEMET) hat bereits mehrere gelbe Wetterwarnungen für Mittwoch ausgegeben, die voraussichtlich bis Donnerstag verlängert werden. Bis Freitag bewegt sich die Front östlich der Kanarischen Inseln, doch einige Gebiete könnten weiterhin gelegentliche Niederschläge erleben.











