Vanesa Martín hat am Dienstag die Präsidentschaft der Mancomunidad del Sureste auf Gran Canaria übernommen. Sie löste damit Francisco García ab, den Bürgermeister von Santa Lucía de Tirajana, der das Amt im vergangenen Jahr innehatte. Die offizielle Amtsübergabe fand im Rathaus von Ingenio statt.
Mit der neuen Präsidentin wurde Óscar Hernández, Bürgermeister von Agüimes, zum ersten Vizepräsidenten ernannt. Francisco García übernimmt die Rolle des zweiten Vizepräsidenten und vertritt weiterhin Santa Lucía de Tirajana in der Gemeinschaft.
Mancomunidad del Sureste auf Gran Canaria setzt auf Zusammenarbeit
Die Mancomunidad del Sureste vereint die Gemeinden Ingenio, Agüimes und Santa Lucía de Tirajana. Sie verfolgt das Ziel, durch interkommunale Kooperation nachhaltige Entwicklung im Süden der Insel zu fördern. In den vergangenen Jahren initiierte die Gemeinschaft zahlreiche Projekte in den Bereichen Wasser, Energie, Abfallmanagement, Mobilität und Kreislaufwirtschaft und etablierte sich als Vorbild für öffentliche Verwaltung auf Gran Canaria.
Der scheidende Präsident Francisco García hob drei zentrale Projekte hervor, die während seiner Amtszeit vorangetrieben wurden: den Bau eines regionalen Tierschutzzentrums, die Erweiterung der Meerwasserentsalzungsanlage im Südosten sowie die Verbesserung der Kläranlage. García betonte: „Die drei Bürgermeister treffen Entscheidungen gemeinsam, denn die Mancomunidad del Sureste wird immer das Gemeinwohl verteidigen.“ Er wünschte seiner Nachfolgerin viel Erfolg.
Vanesa Martín übernimmt Führung der Gemeinschaft in Ingenio
Vanesa Martín bedankte sich in ihrer Antrittsrede bei ihren beiden Kollegen für die Unterstützung und erklärte, sie übernehme das Amt „mit einer festen Überzeugung für den öffentlichen Dienst“. Sie betonte die Bedeutung eines Managements, das auf Dialog, Kooperation und gemeinsamer Lösungsfindung basiert. „Ingenio, Agüimes und Santa Lucía haben stets gemeinsam an einem Strang gezogen, und ich bin sicher, dass wir diesen Weg fortsetzen werden“, sagte Martín. Abschließend hob sie die Arbeit des gesamten Teams hervor und kündigte an, auch in Zukunft mit „derselben Begeisterung und Hingabe“ weiterzuarbeiten.



