Gran Canaria beschäftigt sich mit Maschinenarbeiten im Schutzgebiet Veneguera, Widerstand gegen ein Fischzuchtprojekt in La Aldea und neuen Erkenntnissen zum Hornissenbefall.
Veneguera: Turcón meldet Maschinenarbeiten im Schutzgebiet
Turcón Ecologistas en Acción hat Behörden wegen des Einsatzes schwerer Maschinen in Veneguera alarmiert. Die Umweltgruppe erstattete Anzeige bei der Staatsanwaltschaft und der Küstendemarkation und verwies auf Eingriffe am Strand und in der Schlucht innerhalb geschützter Grenzen.
Mehr als 30 Organisationen forderten Erklärungen von der Küstenbehörde. Turcón zufolge hat der Auftragnehmer Strand- und Schluchtprofile verändert sowie Material verlagert – ohne die erforderlichen Genehmigungen. Die Lopesan-Gruppe erklärte dagegen, sie habe ein Projekt zur Wiederherstellung eines landwirtschaftlichen Anwesens umgesetzt und dabei alle Vorschriften eingehalten.
La Aldea: Biosphärenreservat-Vereine gegen Fischzuchtanlage
Vereine des Biosphärenreservats Gran Canaria sprechen sich gegen eine geplante Fischzuchtanlage in La Aldea aus. Sie warnen, das Vorhaben könne das natürliche Gleichgewicht des marinen Lebens stören und die Biodiversität der Region beeinträchtigen.
Auch Anwohner äußerten Bedenken und verwiesen auf mögliche Folgen für ihre Lebensgrundlagen. Die Vereine fordern eine Neubewertung der Umweltverträglichkeitsprüfungen und verlangen, langfristige ökologische Auswirkungen vor weiteren Schritten stärker zu berücksichtigen.
ApiGranca: Neues Verhalten bei Hornissen auf Gran Canaria beobachtet
ApiGranca hat neue Erkenntnisse zu einem Hornissennest auf Gran Canaria veröffentlicht. Arbeiterhornissen blieben demnach nachts außerhalb des Nestes und arbeiteten weiter am Bau – ein Hinweis auf eine hohe Anpassungsfähigkeit der Tiere.
ApiGranca betonte, Gran Canaria habe bereits Maßnahmen gegen Hornissen umgesetzt und gelte dabei als Vorreiter. Das erste Nest habe sich weiterentwickelt, ebenso die Arbeiterhornissen selbst.
UD Las Palmas: Jesé fordert dauerhaften Verbleib in der Primera División
Jesé Rodríguez hat bekräftigt, dass UD Las Palmas dauerhaft in der Primera División spielen muss. Der Stürmer erklärte, die Präsenz in der höchsten spanischen Liga entspreche der Geschichte des Vereins und sei von größter Bedeutung.
Das Team müsse hart arbeiten, um sich unter den Eliteclubs zu etablieren, sagte Jesé. Er verwies auf seine besondere Verbindung zu den Fans und betonte, deren Unterstützung sei entscheidend – die Mannschaft habe in dieser Saison ihr Bestes geben wollen.
Papst Leo XIV. besuchte die Kanaren – Verkehr und Sicherheit bestimmten die Planung
Papst Leo XIV. besuchte die Kanarischen Inseln am 11. und 12. Juni. Im Vorfeld standen Straßensperrungen, Parkverbote, Routenangaben und Sicherheitspläne auf der Agenda; auch Details zur Organisation und Verpflegung während des Aufenthalts wurden bekannt.
Der Besuch war laut Angaben stark von der aktuellen Migrationslage auf den Inseln geprägt und umfasste zwei große Messen sowie Treffen mit sozialen Organisationen.






