Gran Canaria spricht über den geplanten Papstbesuch, die Suche nach einem Vermissten und neue Investitionen in den Nahverkehr sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Papstbesuch auf Gran Canaria: Regierung plant Unterrichtspause
Die Kanaren-Regierung hat Maßnahmen für den Besuch von Papst Leo XIV. angekündigt. Nach einem Koordinationstreffen erklärte Anselmo Pestana, Regierungsdelegierter der spanischen Zentralregierung auf den Kanarischen Inseln, das regionale Bildungsministerium sei gebeten worden, den Unterricht am 11. Juni auf Gran Canaria und am 12. Juni auf Teneriffa auszusetzen.
Pestana sagte zudem, öffentlicher und privater Sektor seien ermutigt worden, an beiden Tagen soweit möglich Telearbeit zu fördern. Die Schritte sollen den Ablauf erleichtern, weitere Details folgen.
Las Palmas: Nationalpolizei sucht vermissten 78-Jährigen
Die Nationalpolizei hat die Suche nach Maximino G.R. gestartet. Der 78-Jährige wird seit dem 4. April in Las Palmas de Gran Canaria vermisst, die Beamten bitten die Bevölkerung um Hinweise.
Die Polizei beschreibt ihn als schlank, 1,65 Meter groß, mit braunen Augen und grauen Haaren. Er ist auf Medikamente angewiesen. Hinweise nimmt die Notrufnummer 091 entgegen.
San Mateo: Inselverwaltung saniert Busstation für 831.452 Euro
Die Inselverwaltung von Gran Canaria hat die Sanierung der Bushaltestelle in San Mateo abgeschlossen. Über die Unique Transport Authority (AUTGC) investierte sie 831.452 Euro, um den Standort als zentralen Knotenpunkt für den Nahverkehr zu stärken.
Teodoro Sosa, Inselrat für Präsidentschaft und nachhaltige Mobilität, und Bürgermeisterin Davinia Falcón eröffneten die Anlage. Die Firma Félix Santiago Melián SL beseitigte Schäden am Dach und an der Busspur, ordnete Zugänge neu und modernisierte Wartebereiche, Beleuchtung sowie Fahrerzonen mit Videoüberwachung und Fahrgastinformation.
Gran Canaria: Schäfer erneuern Abkommen zur Feuerprävention
Schäfer auf Gran Canaria haben die Zusammenarbeit mit der Inselverwaltung erneuert, um die Feuerprävention zu verbessern. Das Abkommen zielt auf bessere Verwaltung ländlicher Gebiete und eine effizientere Nutzung von Ressourcen zur Brandbekämpfung.
Vereinbart wurden unter anderem mehr Überwachung gefährdeter Zonen, bessere Kommunikation mit Behörden, regelmäßige Schulungen und die Pflege von Brandschneisen. Die Initiative setzt auch auf Landschaftspflege durch Weidewirtschaft, um Brandlast und Intensität zu senken.
Las Palmas: Stadt vergibt Kiosk-Konzession am Parque Romano
Der Stadtrat von Las Palmas de Gran Canaria hat die Konzession für den Kiosk am Spielplatz Alonso Quesada an El Quiosco de La Paterna Nueva, S.L. vergeben. Das Unternehmen zahlt dafür eine jährliche Gebühr von 20.400 Euro, die Laufzeit beträgt fünf Jahre.
Stadtrat Francisco Hernández Spínola erklärte, die Vergabe sei Teil der Strategie zur Aktivierung öffentlicher Räume, alle rechtlichen Vorgaben seien eingehalten worden. Der Kiosk umfasst 17,25 Quadratmeter, die Terrasse 118,25 Quadratmeter mit Platz für bis zu 18 Tische.
Las Palmas: Umweltkampagne startet auf Guagua der Linie 54
Die Initiative "Schau mich nicht an… Kümmere dich um mich" hat in San Juan begonnen. Guaguas Municipales, das städtische Busunternehmen in Las Palmas de Gran Canaria, trägt die Kampagne auf einem Fahrzeug der Linie 54, das Teatro mit dem Stadtteil San Juan verbindet.
Die Anwohnervereinigung Artemi hat die Aktion initiiert und sie mit Projekten wie dem Pilotprogramm "Barrio Circular" zur Gemeinschaftskompostierung verknüpft. Bei der Präsentation am Mittwoch nahm Pedro Quevedo, Stadtrat für öffentlichen Verkehr, gemeinsam mit Artemi-Präsident Antonio Marrero teil.
Las Palmas: Lesung würdigt Collodis Pinocchio-Originaltext
Der Andersen Collective hat mit der Insular Library von Gran Canaria eine öffentliche Lesung von Carlo Collodis "Pinocchio" organisiert. Mehr als 100 Leser von der Insel nahmen teil, die Organisatoren wollten den Originaltext von 1881 bekannter machen, der durch Adaptionen in den Hintergrund geraten sei.
Die Lesung gehörte zur Ausstellung "Pinocchio, Truths and Lies", die bis zum 30. April in der Staatsbibliothek in Las Palmas de Gran Canaria im Parque San Telmo lief. Mitglieder der ONCE-Stiftung lasen in Braille, Dolmetscher übersetzten in Gebärdensprache. Am Donnerstag um 19.00 Uhr sprach Dr. Jabel Ramírez Naranjo über Lügen in der Philosophie.
Gran Canaria: Straße erhält den Namen des Künstlers Felo Monzón
Gran Canaria hat den Künstler Felo Monzón mit einer Straßenumbenennung geehrt. Die Insel würdigt damit sein prägendes Wirken für die lokale Kulturlandschaft und seine Bedeutung als kulturelles Aushängeschild.
Begleitend zur Ehrung wurde eine Ausstellung angekündigt, die zentrale Werke Monzóns zeigt und durch Aufführungen ergänzt wird, die von seiner Kunst inspiriert sind. Die Initiative soll auch künftige Generationen an sein Schaffen heranführen.





