Die kanarische Regierung hat sich mit Asepalma getroffen, um die Verwendung von 100 Millionen Euro für den Wiederaufbau zu besprechen. Diese Mittel sollen dem landwirtschaftlichen Sektor zugutekommen, der durch den Vulkanausbruch stark betroffen wurde. Der Ministerrat hatte zuvor das entsprechende Dekret genehmigt.
Worum es geht (TL;DR)
- Kanarische Regierung und Asepalma besprechen 100 Millionen Euro für den Wiederaufbau nach Vulkanausbruch.
- Mehr als 85 Prozent der betroffenen Landwirte haben bisher keine Hilfen erhalten.
- Betroffene Familien sollen bis Weihnachten Klarheit über ihre Entschädigungen bekommen.
Am Montag traf sich Nieves Lady Barreto, Ministerin für Präsidentschaft, öffentliche Verwaltung, Justiz und Sicherheit, mit der Vereinigung der Verpackungs-, Export- und Vermarktungsunternehmen von La Palma (Asepalma). Das Treffen fand im Ministeriumssitz in Las Palmas de Gran Canaria statt.
Asepalma fordert schnelle Verteilung der Hilfen
Asepalma hatte diese Woche die Regierung zu "Entschlossenheit" aufgefordert, um eine "schnelle, transparente und gerechte" Verteilung der Hilfen sicherzustellen. Die Organisation betonte die Bedeutung des Dekrets, das einen Wendepunkt für den Wiederaufbau der zerstörten 360 Hektar landwirtschaftlicher Flächen darstelle.
Besonders betroffen ist der Bananenanbau. Mehr als 85 Prozent der betroffenen Landwirte haben noch keine Hilfen erhalten. Die Umsetzung des Dekrets soll den Wiederaufbau der durch Lava zerstörten landwirtschaftlichen Flächen ermöglichen.
Entschädigungen bis Weihnachten angekündigt
Asepalma erinnerte daran, dass die nächsten Schritte bei der kanarischen Regierung liegen. Während der gemeinsamen Kommission im Oktober wurde vereinbart, dass die betroffenen Familien bis Weihnachten Klarheit über ihre Entschädigungen haben sollen. Die Organisation zeigte sich zuversichtlich, dass Präsident Fernando Clavijo entschlossen handeln werde.
Pedro Afonso, der stellvertretende Minister für wirtschaftliche und soziale Erholung von La Palma, versicherte, dass die regionale Regierung bereit sei, die vereinbarten Verpflichtungen zu erfüllen. Asepalma lobte auch die politische Unterstützung, einschließlich der Volkspartei, für die Fortschritte bei der Umsetzung des Dekrets.











