Roberto Moreno Díaz ist im Alter von 86 Jahren gestorben. Der renommierte Professor der Universität von Las Palmas de Gran Canaria (ULPGC) war maßgeblich an der Gründung der Hochschule im Jahr 1989 beteiligt und prägte die Entwicklung der Informatikstudiengänge. Er gründete das Universitätsinstitut für Kybernetik und galt als einer der bedeutendsten Wissenschaftler auf den Kanarischen Inseln.
Worum es geht (TL;DR)
- Roberto Moreno Díaz starb mit 86 Jahren; er gründete 1989 die ULPGC mit.
- Er forschte zu Kybernetik, neuronalen Netzen und verfasste über 120 wissenschaftliche Arbeiten.
- 1985 erhielt er den Forschungspreis der Kanarischen Inseln und weitere Ehrungen.
Werdegang und wissenschaftliche Laufbahn
Von 1962 bis 1965 lehrte Moreno Díaz als außerordentlicher Professor für Industriephysik an der Universität Madrid. Anschließend arbeitete er bis 1968 am Charles Stark Draper Laboratory des Massachusetts Institute of Technology, wo er sich mit visuellen Prozessen beschäftigte und mit Warren S. McCulloch zusammenarbeitete.
Zwischen 1969 und 1979 war er Professor und Leiter des Fachbereichs Elektrizität und Elektronik an der Universität Zaragoza. Dort gründete er eine Forschungsgruppe zu neuronalen Netzen und visueller Wahrnehmung. 1979 kehrte er nach Gran Canaria zurück und initiierte an der ULPGC Forschungsgruppen zu neuronalen Netzen und Robotik, die bis heute aktiv sind.
Wissenschaftliche Leistungen und Auszeichnungen
Moreno Díaz verfasste über 120 wissenschaftliche Arbeiten zu Neurokybernetik und visuellen Theorien. Er betreute 22 Doktorarbeiten in diesen Bereichen. Seit 1981 war er Mitglied der Königlichen Akademie der exakten, physikalischen und Naturwissenschaften von Madrid. 1985 erhielt er den Forschungspreis der Kanarischen Inseln und wurde als Vizepräsident der Kanarischen Akademie der Wissenschaften geehrt.
Nachruf der Universität Las Palmas
Die Universitätsgemeinschaft der ULPGC, angeführt von Rektor Lluís Serra, trauert um den Verlust dieses herausragenden kanarischen Wissenschaftlers, wie die Hochschule in einer Mitteilung erklärte.











