Gran Canaria erlebte hohe Wellen, einen Rettungseinsatz am Strand von Puerto Rico und Offshore-Arbeiten im Hafen von Las Palmas. Was die Insel aktuell bewegt.
Gelbe Warnung wegen hoher Wellen an Gran Canarias Küsten
Die Wetterbehörde gab eine gelbe Warnung für hohe Wellen auf Gran Canaria heraus. In Küstengebieten wurden Wellen zwischen drei und fünf Metern erwartet. Lokale Behörden warnten vor Wasseraktivitäten, weil die Bedingungen für Schwimmer und Wassersportler gefährlich werden konnten. Sie rieten, Hinweise an Stränden und in Parks zu beachten und sich über offizielle Kanäle laufend zu informieren, da sich die Lage rasch ändern konnte.
Rettungseinsatz nach Beinahe-Ertrinken am Puerto Rico Beach
Rettungskräfte haben eine Person nach einem Beinahe-Ertrinkungsunfall am Strand von Puerto Rico gerettet. Passanten hatten Alarm ausgelöst, nachdem der Betroffene im Wasser um sein Leben gekämpft hatte. Die diensthabenden Rettungsschwimmer erreichten die Stelle während der Stoßzeiten zügig und setzten ihre Protokolle um. Sie brachten die Person an Land, medizinisches Personal versorgte sie sofort, der Zustand galt als stabil. Anschließend kam der Betroffene zur weiteren Untersuchung in ein örtliches Krankenhaus, die Behörden untersuchten die Umstände.
Offshore-Schiff Noble Voyager erhält technische Aufrüstung in Las Palmas
Die Werft Grupo Hidramar hat die Noble Voyager in Las Palmas technisch aufgerüstet. Am Wochenende traf das 238 Meter lange Schiff in den Anlagen ein, nachdem es zuvor bei Navantia in Ferrol im Trockendock gelegen hatte. Die Teams modifizierten den Bewegungskompensator und installierten einen neuen Hochleistungskran, dafür kam eines der stärksten Hebeteams Europas zum Einsatz. Zudem prüften sie Tanks und Bohrmaschinen, weil im Offshore-Geschäft jede Stunde zählt. Das Unternehmen sieht die Operation als Stärkung des Hafens von Las Palmas als logistisches Zentrum im Atlantik.
Dokumentarfilm "Nika" beendet Weltreise im Elder Museum
Der Kurzfilm "Nika, the Tropical Dolphin" hat seine Weltreise in Las Palmas de Gran Canaria abgeschlossen. Am Freitag füllte die Vorführung im Elder Museum den Saal. José Hernández und Felipe Ravina Olivares inszenierten den Film, Kinema Producciones vertrieb ihn und berichtete von 27 internationalen Auszeichnungen sowie der Auswahl als Hauptfilm der International Ocean Film Tour. Inhaltlich thematisiert der Film die Übernutzung der Kanarischen Inseln und zeigt am Beispiel eines tropischen Delfins aus dem Schutzgebiet Teno Rasca auf Teneriffa Risiken nicht nachhaltiger Bewirtschaftung.
La Data Schlucht bietet Wanderern Pools, Wasserfälle und Kiefernwald
Die La Data Schlucht bot nach Regenfällen im Süden von Gran Canaria Pools, Wasserfälle und Kaskaden. Die Route führte vom Dorf Ayagaures durch den Pilancones-Naturpark bis zum Weiler Las Tederas. Die Strecke gilt als mittelschwer, weil die 15,8 Kilometer trotz nur 365 Metern Höhenunterschied viele Steigungen und Gefälle enthalten. Als Besonderheit gilt ein ganzjährig konstanter Wasserfluss, selbst im Sommer nach starkem Regen. Geologisch verbindet der Weg Basaltwände und alluviale Zonen mit dem Roque Nublo Eruptionszyklus. Nahe dem Pozo de La Gambuesa gelten Zufahrtsbeschränkungen.
Sumar Canarias wählt Koordinatoren und kündigt linke Allianz an
Sumar Canarias hat Rubén Hernández und Marisol Collado zu Koordinatoren gewählt. Am Samstag hielt die Organisation ihre konstituierende Versammlung ab und sprach von einer möglichen linken Koalition für kommende Wahlen. Collado, ehemalige Generaldirektorin für Personal der kanarischen Regierung, nannte als Prioritäten unter anderem Schutz des Territoriums, bezahlbaren Wohnraum und die Verteidigung öffentlicher Dienste. Sie sagte, Gespräche mit Gruppen wie Podemos, Nueva Canarias, Sumar, Izquierda Unida Canaria und Lanzarote en Pie unter Führung von Sí se Puede liefen seit Monaten. Hernández verwies auf eine gemeinsame Veranstaltung zum Tourismusmodell in San Cristóbal de La Laguna, eine Zusammenarbeit mit Drago Canarias sei noch nicht verfolgt worden.





