Am Montag wurden zwei Zivilgardisten auf Gran Canaria verletzt, als sie versuchten, einen Mixed-Martial-Arts-Kämpfer auf einem Ryanair-Flug festzunehmen. Dies berichtete die Vereinigung der Zivilgardisten (AUGC) auf ihrem X-Profil.
Worum es geht (TL;DR)
- Zwei Zivilgardisten wurden bei der Festnahme eines MMA-Kämpfers auf einem Ryanair-Flug verletzt.
- Der Vorfall ereignete sich auf Gran Canaria, als das Flugzeug die Startbahn erreichte.
- Die AUGC kritisiert fehlende Ausrüstung wie Elektroschocker an Flughäfen der Provinz Las Palmas.
Der Vorfall ereignete sich in einem Flugzeug nach Dublin. Laut AUGC-Quellen kam es zu dem Zwischenfall, als die Maschine die Startbahn erreichte. Der Start musste daraufhin abgebrochen werden.
Hintergründe des Vorfalls unklar
Die Gründe für die Störung sind derzeit unbekannt. Bei dem beteiligten Passagier handelt es sich um einen irischen MMA-Kämpfer. Diese Kampfsportart kombiniert Techniken aus verschiedenen Disziplinen wie Boxen, Jiu-Jitsu, Ringen und Muay Thai.
Kritik an fehlenden Ressourcen der Guardia Civil
Die AUGC äußerte Bedenken über die begrenzten Ressourcen für die Beamten in solchen Situationen. Sie betonte, dass es in der Provinz Las Palmas nur zehn Elektroschocker gibt, von denen keiner an Flughäfen stationiert ist. Zudem fehlen Trainingspatronen.
Die Organisation kritisierte die unzureichende Anerkennung der Zivilgarde als Hochrisikoberuf. Sie sei die einzige Bürgerwehr, die sich unbewaffneten Profis ohne Furcht stelle.











