Kanaren: 15 Flüchtlinge aus Nordafrika erreichten Fuerteventura und flüchteten

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Nachdem erst am vergangenen Mittwoch ein Schlauchboot mit insgesamt 30 nordafrikanischen Auswanderern die Küste der Gemeinde Pájara auf Fuerteventura erreichte, melden die dortigen Behörden bereits die illegale Einwanderung aus Afrika.

Entdeckt wurde das alte klapprige Fischerboot in den gestrigen frühen Morgenstunden von Fischern an der Küste der Gemeinde Betancuria. Lust auf die Behörden zu warten, hatten auch diese Insassen wieder nicht. «Nachdem die Küste erreicht war, wurde schnell das Weite gesucht.»

Für einige war die Flucht jedoch nur von kurzer Dauer, denn nur wenig später wurden sechs Afrikaner durch Einheiten der örtlichen Polizei aus Puerto del Rosario und Betancuria lokalisiert und vorläufig festgenommen. Bei den Auswanderern soll es sich wieder um volljährige marokkanische Staatsbürger handeln. Die Polizei sucht derzeit nach den restlichen Migranten. Mit dieser erneuten Ankunft erreichten in diesem Jahr bereits 588 Migranten auf Schlauch- oder Holzbooten die Inseln Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote und Fuerteventura.

2 Kommentare

  1. Was passiert mit den Flüchtlingen auf der kleinen Insel?Tauchen sie unter?Sie sind ja ganz auf sich gestellt?Schlafen,essen u.s.w.

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