Kanaren: 66 Boote mit 1.996 Afrikanern in 4 Monaten gelandet

Steigerung von 696 Prozent zum gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Archivfoto

Schon 2019 erlebten die Kanaren mit 2998 illegalen Einwanderern auf 133 Booten einen neuen Migrantenansturm. Und dieser Ansturm setzt sich auch 2020 weiter fort.

Dem aktuellen Bericht des Innenministeriums zufolge erreichten vom 1. Januar bis 04. Mai auf 66 Booten schon 1.996 Migranten aus Sub-Sahara-Gebieten und Nordafrika die hiesigen Küsten.

Allein seit Ausrufung des Alarmzustandes wegen der COVID-19-Pandemie in Spanien wurden 706 Migranten in kanarischen Gewässern aufgegriffen.

Das letzte dieser Boote mit 56 Personen (allesamt Männer) aus Ländern südlich der Sahara wurde erst am gestrigen Morgen gegen vier Uhr rund vier Meilen südwestlich von Maspalomas auf Gran Canaria abgefangen.

Lokalisiert, gestoppt und zurückgebracht!

Für weitere 35 Personen endete der Traum von Europa gestern in Nordafrika. Ihre Patera wurde von einem marokkanischen Patrouillenboot vor der Küste des Landes lokalisiert, gestoppt und die Insassen wieder zurück an Land gebracht. Sie werden nun in ihre jeweiligen Länder abgeschoben.

Update:
Ein weiteres Boot mit 30 Insassen erreichte heute die Westküste Gran Canarias.

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1 Kommentar

  1. Wenn es so weiter geht, ist demnächst Gran Canaria als Urlsbsziel weg, würde uns sehr leid tun, ist eine wunderschöne Insel.

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