Da die Vulkane der Kanarischen Inseln teilweise immer noch aktiv sind, werden fast schon täglich kleinere Beben in verschiedenen Größenordnungen gemessen.

So zeichneten die hochempfindlichen Messgeräte des Institut Geográfico Nacional (IGN) allein in den letzten dreißig Tagen wieder insgesamt 78 leichte Erdstöße mit Magnituden zwischen 1,6 und 3,5 im Kanarischen Archipel auf.

Die letzten vier Erdstöße mit Stärken von über 2,0 wurden Angaben der Seismologen zufolge erst am gestrigen Dienstag in der Provinz Santa Cruz de Tenerife registriert. Hierbei wurde das erste Beben gegen 00.09 Uhr vor El Hierro gemessen. Das Epizentrum mit einer Magnitude von 2,2 lag im Atlantik vor La Frontera in einer Tiefe von rund 21 Kilometern. Nur wenige Minuten später bebte es dann auch auf Teneriffa. Dort wurden gegen 00.32 Uhr zwei Erdstöße mit Stärken von 2,6 und 2,4 unter der Gemeinde Vilaflor gemessen. Die letzte Erschütterung wurde gegen 16.19 Uhr registriert. Hier lag das Epizentrum mit einer Stärke von 2,7 auf der Richterskala unter der Gemeinde Adeje in einer Tiefe von rund 11 Kilometern.