Kanaren: Flüchtlingstragödie rund 324 Seemeilen vor Gran Canaria

Boot trieb 15 Tage auf dem Atlantik

@EFE_Canarias

Flüchtlingstragödie auf dem Weg nach Europa: Bei dem Versuch, auf einer Patera von Afrika auf die Kanarischen Inseln zu gelangen sind vier Personen gestorben. Das Boot sei 15 Tage auf dem Atlantik getrieben, bevor es entdeckt wurde.

Dem Bericht der Lokalzeitung “La Provincia” zufolge sei das Boot am vergangenen Sonntagmittag rund 324 Seemeilen südlich vor Gran Canaria von einem Öltanker aus Singapur gesichtet worden. Die 29 Insassen sowie die vier Toten wurden daraufhin an Bord genommen.

Am heutigen Nachmittag um 15.00 Uhr traf der Tanker “Bluebird” im Hafen von Las Palmas de Gran Canaria ein. Hier wurden die entkräfteten Flüchtlinge aus Sub-Sahara-Gebieten von Mitgliedern des Roten Kreuzes und Beamten der Policia Nacional in Empfang genommen. Weitere Informationen liegen zum jetzigen Zeitpunkt nicht vor.

Insgesamt erreichten im Monat Oktober auf 20 Booten insgesamt 469 Migranten die Küsten von Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura oder wurden in kanarischen Gewässern abgefangen.

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