+++ Kanaren: Küstenwache jagt Drogenschmuggler aus Nordafrika vor Lanzarote +++


Mit 1,2 Tonnen Haschisch: Um vom Radar nicht erfasst werden zu können, nutzen Nordafrikaner seit Jahren motorisierte Schlauchboote zum Schmuggeln von Drogen auf die Kanaren und somit nach Europa.

Angaben der Guardia Civil zufolge sichtete am Nachmittag des vergangenen Sonntags (06.01) eine Hubschrauberbesatzung in den Gewässern vor Lanzarote ein mit zwei Personen besetztes sowie einigen Paketen beladenes Schlauchboot und verständigte die Küstenwache.

Als die Schmuggler das daraufhin sofort aktivierte Schnellboot der Guardia Civil bemerkten, wurden die Pakete sofort ins Wasser geworfen und mit einer Kursänderung noch schnell versucht, einer drohenden Festnahme zu entgehen. Sämtliche Aufforderungen per Lautsprecher zum Stoppen des Bootes wurden ignoriert. Nach einer filmreifen Verfolgungsjagd auf dem Atlantik, bei der es einen Beamten gelungen sei durch einen Sprung auf das Boot zu gelangen, endete die Flucht. Die Drogenpakete wurden aus dem Wasser gefischt und die beiden Marokkaner in Puerto del Rosario auf Fuerteventura der zuständigen Gerichtsbarkeit überstellt.