Goodbye Afrika: Nachdem erst am vergangenen Freitag eine Patera mit Migranten vor Lanzarote abgefangen wurde, melden die dortigen Behörden bereits die nächste illegale Einreise aus Afrika.

Polizeilichen Angaben zufolge erreichte auch in den heutigen frühen Morgenstunden gegen etwa 04.30 Uhr wieder ein etwa sechs Meter langes Schlauchboot die Küste der zur Gemeinde San Bartolomé gehörenden Ortschaft Playa Honda.

Insassen: 22 Männer und eine Mutter mit ihrer vierjährigen Tochter.

Auch bei diesen illegalen Einwanderern, darunter angeblich wieder 14 Minderjährige soll es sich um Personen aus Nordafrika handeln. Mit dieser erneuten Patera erreichten in diesem Jahr bereits 1258 Migranten auf Schlauch- oder Holzbooten die Kanarischen Inseln Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote und Fuerteventura.

Flucht nach Europa

Wie viele Personen bei diesen sehr gefährlichen Überfahrten Jahr für Jahr ums Leben kommen, ist schwer zu bestimmen, dennoch nehmen viele junge Afrikaner auf dieser gefährlichen Route mit kaum seetauglichen Booten in der Hoffnung ein besseres Leben führen zu können auch den Tod in Kauf.