Kanaren: Zwei Boote mit 35 Migranten erreichen Lanzarote

Bisher wurden 30 Insassen ausfindig gemacht

@lavozdelanzarot

Nicht nur an der spanischen Südküste, in Italien oder in Griechenland landen aktuell viele illegale Migranten aus Afrika an, sondern auch an den Küsten der Kanaren steigt die Zahl der Ankünfte wieder.

Nachdem erst am vergangenen Dienstag eine sogenannte „Patera“ mit Migranten aus Nordafrika vor Gran Canaria abgefangen wurde, melden auch die Behörden auf Lanzarote wieder zwei dieser Boote.

Dem Bericht der Lokalzeitung „La Voz de Lanzarote“ zufolge wurde die erste Patera mit 30 Insassen am heutigen Morgen in der Nähe von Caleta de Caballo (Teguise) und das zweite Boot nur wenig später an der Küste von Haría entdeckt.

Lust auf die Behörden zu warten, hatten die Insassen jedoch nicht. Nachdem die Küste erreicht war, wurde schnell das Weite gesucht. Bislang konnten aus dem ersten Boot 25 und aus dem zweiten fünf Insassen ausfindig gemacht werden.

Bei den illegalen Einwanderern soll es sich wieder um Personen aus den Maghreb-Staaten handeln. Ihr Bleiberecht hier auf den Inseln liegt jedoch bei nahezu null Prozent. In beiden Fällen wurde eine Suche nach den restlichen Insassen eingeleitet.

1 Kommentar

  1. Nach Angaben mauretanischer Behörden befinden sich in dem Land zahlreiche unregistrierte Flüchtlinge aus Staaten Central- und Westafrikas sowie den Maghrebstaaten. Aufgrund der Grösse und topographischer Unübersichtlichkeit des Landes sei es unmöglich genaue Zahlen zu benennen. Die Sicherheitskräfte gehen von mindestens 1000 bis X Personen aus. Also einer Zahl nach oben offen.

    Wo die wohl alle hin wollen?? Nach Venezuela oder Bolivien sicherlich nicht.

    Unsere deutsche Flüchtlingskanzlerin hat Spanien mit der ganzen Problematik allein gelassen und handelt auch weiterhin nach dem Motto „es gibt viel zu tun, lassen wir es liegen“.

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