Die Abgeordnete der Coalición Canaria, Cristina Calero, hat Stabilität für Selbstständige auf den Kanaren gefordert, da die Verhandlungen über neue Beitragsstufen und steigende Kosten Unsicherheit schaffen.
Auf Teneriffa machte die Abgeordnete der Coalición Canaria, Cristina Calero, am Dienstag in der Wirtschaftskommission des kanarischen Parlaments auf die Notwendigkeit von „Sicherheit und Stabilität für Selbstständige und kleine Unternehmen“ aufmerksam. Sie warnte vor der Unsicherheit, die durch die bevorstehenden staatlichen Verhandlungen über die Beitragsstufen für 2026 und die anhaltend steigenden Kosten für Selbstständige ausgelöst wird.
Calero hob hervor, dass die Kanaren derzeit die autonome Gemeinschaft mit dem größten Zuwachs an Selbstständigen im gesamten Staat sind, mit durchschnittlich zehn neuen Anmeldungen täglich im Jahr 2025. „Das ist zweifellos eine großartige Nachricht, aber wir müssen uns fragen, zu welchem Preis“, bemerkte die Abgeordnete.
Calero fordert Unterstützung für Kanaren-Unternehmer
Sie erklärte, dass 60 Prozent der kanarischen Selbstständigen keine Angestellten haben, während 40 Prozent zwar einstellen möchten, aber die Lohnkosten nicht tragen können. „Die Kosten sind in den letzten sechs Jahren um 25 Prozent gestiegen, was sich direkt auf die Mikrounternehmen auswirkt, die den Großteil der kanarischen Wirtschaft ausmachen“, betonte sie.
Die nationalistische Abgeordnete unterstrich, dass die Insellage und strukturelle Mehrkosten „die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmer im Vergleich zu anderen Regionen des Staates einschränken“. Zudem hob sie die bürokratischen Hürden, das geringe Angebot an Innovationsschulungen und die Schwierigkeiten beim Zugang zu Finanzierungen als Wachstumshemmnisse für kleine Unternehmen hervor.
Innovationsförderung als Schlüssel zum Erfolg
Calero betonte, dass die öffentlichen Verwaltungen „den Zugang zu den notwendigen Ressourcen erleichtern müssen, damit Unternehmertum tragfähig ist“. Sie wies auch auf die Herausforderungen hin, denen der Sektor gegenübersteht, wie die digitale Transformation, künstliche Intelligenz und Innovation. In diesem Zusammenhang forderte sie von der Regierung Verbesserungen in der Ausbildung und Qualifizierung, damit sich die Selbstständigen an das neue technologische Umfeld anpassen können.
„Die kontinuierliche Weiterbildung und der Zugang zu Innovation sind entscheidend, damit unsere Selbstständigen weiterhin Motor für Beschäftigung und wirtschaftliche Entwicklung auf den Kanaren sind“, erklärte die Abgeordnete von Lanzarote. Sie betonte, dass „Stabilität und Sicherheit wesentliche Voraussetzungen sind, um die Zukunft der Selbstständigenarbeit im Archipel zu gewährleisten“.











