Der Senator Fabián Chinea hat vom spanischen Staat eine dauerhafte Luftunterstützung zur Bekämpfung von Waldbränden auf den Kanarischen Inseln gefordert. Nach dem jüngsten Brand auf Teneriffa, der inzwischen unter Kontrolle ist, hat der Politiker der Agrupación Socialista Gomera (ASG) in Madrid eine Reihe von Anfragen an die Zentralregierung eingereicht, um eine Verstärkung und dauerhafte Sicherung der Luftressourcen für den Brandschutz auf dem Archipel zu verlangen.
Chinea lobte die Einsatzkräfte für ihre „selbstlose und effiziente Arbeit“ während des Brandes, warnte jedoch, dass Vorfälle wie dieser „ein klares Zeichen dafür sind, dass wir beim Schutz der kanarischen Wälder nicht nachlassen dürfen, zumal die Brandgefahr längst nicht mehr auf die Sommermonate beschränkt ist“.
Dauerhafte Luftunterstützung auf Teneriffa gefordert
Der Senator betonte, dass auch ein weniger intensiver Brand „als Warnung dienen muss, entschlossen zu handeln, bevor wir Umwelt- oder Menschentragödien beklagen müssen“. Bereits 2022 hatte Chinea die Zentralregierung aufgefordert, ihre Zusagen zur Prävention und zur Verstärkung der Ressourcen einzuhalten. Er kritisierte, dass die Kanaren weiterhin in hohem Maße auf aus dem spanischen Festland verlegte Mittel angewiesen sind.
Zu den gestellten Fragen zählt die nach den Plänen des Ministeriums für den ökologischen Wandel zur Verbesserung der auf dem Archipel stationierten Luftressourcen sowie nach der Anschaffung neuer Geräte, die an die schwierige Topografie der Inseln angepasst sind. Chinea erkundigte sich zudem nach Ersatzmaßnahmen für den Helikopter Kamov, der nach internationalen Sanktionen gegen Russland außer Dienst gestellt wurde.
Brandschutz auf den Kanaren: Forderung nach mehr Ressourcen
Parallel dazu fragte Chinea beim Verteidigungsministerium nach, ob eine Verstärkung der personellen und materiellen Mittel der Unidad Militar de Emergencias (UME) auf den Kanarischen Inseln geplant ist. Die UME habe sich bei der Eindämmung großer Brände auf Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera und La Palma als effektiv erwiesen.
Chinea wies darauf hin, dass „der Klimawandel die Gefährlichkeit von Bränden auf den Kanaren vervielfacht hat und wir nicht länger so tun können, als handele es sich um ein saisonales Problem. Es braucht Planung, Vorbeugung und eigene, stabile Ressourcen, die auf die Gegebenheiten vor Ort zugeschnitten sind. Prävention darf nicht länger das Stiefkind der Umweltpolitik bleiben.“


