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    Kanaren Nachrichten 1. August 20252 Min. Lesedauer

    Gran Canaria: Bus mit Solidaritätsbotschaft für Palästina auf Hauptstrecken

    Kanaren-Nachrichten PH 3
    Die trockene Seite der Kanaren: Foto: Archivbild

    Das Cabildo von Gran Canaria hat am Donnerstag einen Bus mit Solidaritätsbotschaft für Palästina auf den Straßen der Insel präsentiert. Der Bus trägt einen Aufruf gegen die Angriffe auf die Zivilbevölkerung im Gazastreifen und fährt ab sofort auf den Hauptstrecken Gran Canarias. Die Aktion wurde von der Autoridad Única del Transporte de Gran Canaria (AUTGC) gemeinsam mit dem Busunternehmen Global und der Plattform Canarias por Palestina initiiert.

    Die Vorstellung des Fahrzeugs fand am Morgen vor der Skulptur El Tritón am südlichen Eingang von Las Palmas de Gran Canaria statt. Vertreter aus Politik, sozialen Organisationen und zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nahmen an der symbolischen Veranstaltung teil. Ergänzend wird ein Video mit einem Appell zur Solidarität über die internen Kanäle der Global-Busflotte ausgestrahlt.

    Solidarität mit Palästina auf Gran Canaria

    Die Initiative steht im Zusammenhang mit dem Engagement des Cabildo für die palästinensische Sache. Erst kürzlich verabschiedete das Plenum eine Resolution und erhöhte die finanzielle Unterstützung für das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge (UNRWA) um eine Million Euro. Diese Mittel werden aus Haushaltsüberschüssen bereitgestellt, wie Präsident Antonio Morales im Mai angekündigt hatte.

    Morales eröffnete die damalige Plenarsitzung mit einer offiziellen Erklärung, in der er die Situation in Gaza als „Völkermord“ bezeichnete. Er bekräftigte damit die Unterstützung der Inselregierung für Menschenrechte und internationale Gerechtigkeit.

    Symbolischer Akt vor El Tritón in Las Palmas de Gran Canaria

    An der Präsentation nahmen unter anderem Inés Miranda, Inselrätin für Raumordnung und Landschaft, Carmelo Ramírez, Inselrat für internationale Solidarität, AUTGC-Manager Ruymán Santana, Global-Vizedirektor Saulo Castro sowie Vertreter der Plattform Canarias por Palestina teil. Mehr als 50 Personen folgten der Einladung und setzten ein Zeichen der Solidarität, insbesondere für die Situation von Kindern in den palästinensischen Gebieten. Die Skulptur El Tritón, auch El Exordio genannt, bildete den Rahmen für den Appell von Gran Canaria an die Welt.

    Das Design des Busses stammt vom Architekten Asier Centol Ruiz, der bereits an früheren Solidaritätsprojekten für Palästina beteiligt war. Das künstlerische Konzept soll die Bürgerinnen und Bürger durch Kunst und gesellschaftliches Engagement ansprechen.

    Gran Canaria setzt Zeichen für Menschenrechte

    Mit dieser Maßnahme verstärkt das Cabildo von Gran Canaria seine Unterstützung für das palästinensische Volk und nutzt den öffentlichen Nahverkehr als Plattform für Werte wie Gerechtigkeit und Menschenrechte.

    Kanaren-Migration Las Palmas
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