Das Gesundheitsministerium der Kanarischen Inseln hat die Warnungen vor Gesundheitsrisiken wegen der aktuellen Hitzewelle auf mehrere Inseln ausgeweitet. Die Maßnahme gilt mindestens bis Mittwoch, 13. August, und betrifft Gemeinden auf Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote, Fuerteventura und La Palma.
Die Generaldirektion für öffentliche Gesundheit des Kanarischen Gesundheitsdienstes stufte die Warnungen nach Angaben der staatlichen Wetteragentur AEMET und des Gesundheitsministeriums in drei Risikolevel ein. Die höchste Warnstufe Rot betrifft zahlreiche Gemeinden auf Gran Canaria und Fuerteventura, darunter San Bartolomé de Tirajana, Telde, Mogán, Santa Lucía de Tirajana und Puerto del Rosario.
Hitzewarnungen auf Teneriffa und weiteren Kanareninseln
Die Warnstufe Orange gilt für die Metropolregionen von Teneriffa wie Santa Cruz, La Laguna und Candelaria, für Gemeinden auf Lanzarote wie Arrecife und Teguise sowie für das Hochland von El Paso auf La Palma. Die niedrigste Stufe Gelb betrifft größere Gebiete auf Teneriffa, Gran Canaria und La Palma, darunter Puerto de la Cruz, Las Palmas de Gran Canaria und Los Llanos de Aridane.
Der Überwachungs- und Präventionsplan richtet sich an die gesamte Bevölkerung, insbesondere an Risikogruppen wie Säuglinge, Menschen über 65 Jahre, Schwangere, chronisch Kranke, Menschen unter bestimmten Medikamenten sowie Alleinlebende oder Personen, die sich beruflich oder sportlich im Freien aufhalten.
Empfehlungen des Gesundheitsministeriums bei extremer Hitze
Das Gesundheitsministerium rät, regelmäßig Flüssigkeit zu trinken, auch ohne Durstgefühl, auf schwere Mahlzeiten und Alkohol zu verzichten und sich vor allem in den Mittagsstunden vor der Sonne zu schützen. Besonders gefährdete Personen sollten betreut werden. Es wird empfohlen, körperliche und berufliche Aktivitäten im Freien zu verschieben und Innenräume zu kühlen.
Bei Symptomen wie Erschöpfung, Schwindel, Übelkeit oder Fieber sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. In Notfällen ist der Notruf 112 zu wählen. Weitere Informationen zu betroffenen Gebieten und Schutzmaßnahmen stellt der Kanarische Gesundheitsdienst online zur Verfügung.










