Die Kampagne von Turismo de Canarias hat mehr als 21 Millionen Menschen erreicht und fördert nachhaltigen Tourismus auf den Kanarischen Inseln. Gran Canaria – Die von Turismo de Canarias initiierte Sensibilisierungskampagne zur Eindämmung verantwortungslosen Verhaltens von Besuchern erzielte über 21 Millionen Kontakte und erreichte mehr als 2,1 Millionen Menschen in digitalen Medien, Flughäfen und touristischen Gebieten des Archipels.
Die Tourismus- und Arbeitsministerin der Kanarischen Regierung, Jéssica de León, betonte, dass das Ziel dieser Aktion darin besteht, „sicherzustellen, dass das touristische Wachstum weder das Gebiet noch die Lebensqualität der Bürger gefährdet“, indem auf Nachhaltigkeit und Respekt für die Umgebung gesetzt wird.
Nachhaltige Maßnahmen auf Gran Canaria
Die erste Phase der Kampagne, die an den acht Flughäfen des Archipels durchgeführt wurde, nutzte das Motto „Respektiere die Umwelt der Inseln und sie werden dir ihr Herz öffnen“ und setzte auf 52 digitale Werbetafeln in stark frequentierten Bereichen wie Gepäckausgabe und Zugang zu Transportmitteln. Über QR-Codes erhielten Besucher praktische Tipps für nachhaltiges Reisen.
Die zweite Phase, die im April begann, verstärkte die Botschaft mit konkreten Empfehlungen, wie dem Respektieren von Flora und Fauna, dem Vermeiden des Entfernens von Steinen oder Muscheln, dem verantwortungsvollen Umgang mit Wasser, der Unterstützung des lokalen Handels und dem Befolgen von markierten Wegen in Naturräumen.
Strategie für nachhaltigen Tourismus
José Juan Lorenzo, Geschäftsführer von Turismo de Islas Canarias, erklärte, dass der aktuelle Ansatz „von allgemeinen Botschaften zu spezifischen Verhaltensweisen übergeht, die die Nachhaltigkeit des Archipels betreffen“.
Die Strategie kombiniert digitale Werbetafeln in stark frequentierten touristischen Gebieten, Botschaften in Bussen und eine digitale Segmentierung in sozialen Netzwerken und Google Display, die durch IP-Geolokalisierung kanarische Einwohner ausschließt, um unnötige Kontakte zu vermeiden.
Die Kampagne, die mit europäischen EFRE-Mitteln kofinanziert wird, bleibt bis Ende des Jahres aktiv, um ein touristisches Modell zu festigen, das Nachhaltigkeit priorisiert und den Besucherstrom mit der Erhaltung der natürlichen Umgebung und der Lebensqualität auf den Inseln in Einklang bringt.










