Die Regierung der Kanarischen Inseln hat 19 neue strategische Projekte mit einer Investition von mehr als 100 Millionen Euro gestartet. Diese konzentrieren sich auf Innovation, Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Diversifizierung.
Worum es in diesem Beitrag geht (TL;DR)
- Die Regierung der Kanarischen Inseln hat 19 strategische Projekte mit einer Investition von über 100 Millionen Euro genehmigt, die auf Innovation, Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Diversifizierung abzielen.
- Die Initiativen umfassen Bereiche wie blaue Wirtschaft, Energie, Digitalisierung, Gesundheit und Luft- und Raumfahrt und werden durch ein neues Büro für Strategische Projekte koordiniert.
- Der Regierungsrat verabschiedete zudem ein Dekret, das die Vorschriften zur Allgemeinen Indirekten Steuer (IGIC) und zur Abgabe auf Einfuhren und Warenlieferungen (AIEM) in einem konsolidierten Text zusammenfasst.
Auf Teneriffa erklärte der Regierungsrat der Kanaren 19 neue Projekte als strategisch für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung des Archipels. Die Gesamtinvestition übersteigt 100 Millionen Euro. Die Initiativen, sowohl öffentlich als auch privat, decken vorrangige Sektoren wie die blaue Wirtschaft, Energie, Digitalisierung, Gesundheit, aufstrebende Industrien und die Luft- und Raumfahrt ab.
Mit dieser neuen Genehmigung stieg die Zahl der strategischen Projekte in den letzten zwei Jahren auf 36, die von der Generaldirektion für Organische Koordination und Strategische Projekte erklärt wurden. Diese Programme sind Teil der Roadmap der autonomen Regierung zur Diversifizierung der Inselwirtschaft, zur Gewinnung von Talenten, zur Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit und zur Verbesserung der Produktivität.
Projekte auf Teneriffa fördern nachhaltige Entwicklung
Die Initiativen profitieren von spezifischen Begleitmaßnahmen, darunter technische Beratung, Unterstützung bei der Finanzierungssuche und Koordination mit öffentlichen Verwaltungen zur Beschleunigung der Verwaltungsverfahren. Zudem erhalten sie das Siegel „Strategisch für die Kanaren“, das ihren Beitrag zur Nachhaltigkeit und wirtschaftlichen Entwicklung des Archipels anerkennt.
Unter den genehmigten Projekten befinden sich Vorschläge in Bereichen wie nachhaltiger Schiffbau, Biometanproduktion, Entsalzung durch Wellenenergie, statistische Datenverwaltung und Förderung junger Talente. Besonders hervorzuheben ist das Programm „La Gomera Sandbox Aeroespacial“, das die Insel als internationales Labor für erneuerbare Energien und Luft- und Raumfahrttechnologien positionieren soll.
Die Regierung betonte, dass diese Initiativen das Engagement der Kanaren für ein diversifizierteres, innovativeres und nachhaltigeres Wirtschaftsmodell stärken, das im Einklang mit der Agenda Canaria 2030 und den europäischen Klimazielen steht.
Neue Projekte stärken die kanarische Wirtschaft
Zur Koordination und Förderung dieses Prozesses hat die Regierung kürzlich das Büro für Strategische Projekte mit Sitz in Proexca gegründet. Diese neue Organisation wird die Investitionsförderung, die Erkennung von Chancen und die Überwachung der Initiativen verwalten, um deren Umsetzung zu erleichtern und ihren wirtschaftlichen Einfluss auf die Inseln zu maximieren.
Der Regierungsrat genehmigte auch den Entwurf eines Dekrets, das die geltenden Vorschriften des IGIC und AIEM zusammenfasst.
Der Regierungsrat hat heute außerdem auf Vorschlag der Finanzministerin und der Ministerin für Beziehungen zur Europäischen Union, Matilde Asián, den Entwurf eines Dekrets verabschiedet, das den konsolidierten Text der geltenden Bestimmungen in Bezug auf die Allgemeine Indirekte Steuer (IGIC) und die Abgabe auf Einfuhren und Warenlieferungen (AIEM) der Kanaren genehmigt.
Neues Dekret vereinfacht Steuerregelungen auf den Kanaren
Es geht darum, alle geltenden Normen zu diesen beiden Steuern in einem aktualisierten Text zusammenzufassen. Diese administrative Vereinfachung zielt darauf ab, die Vorschriften zu regulieren, zu klären und zu harmonisieren, um sie für alle Bürger und Berufsgruppen zugänglicher und praktischer zu machen. Laut der Ministerin war es das Ziel, einen einzigen konsolidierten Rechtstext zu erstellen, der gleichzeitig verständlich, kohärent und systematisch ist.
Der konsolidierte Text, der bereits vom Beratenden Rat zur Stellungnahme vorgelegt wurde, ist das Ergebnis des gesetzlichen Auftrags des Haushaltsgesetzes der Autonomen Gemeinschaft der Kanaren für 2025, das eine Frist von einem Jahr zur Erstellung einer neuen Fassung vorsah, die alle Änderungen im Zusammenhang mit dem IGIC und AIEM in einem einzigen rechtlichen Dokument berücksichtigt.
In Bezug auf Struktur und Inhalt besteht das neue Dekret aus einer Begründung, einem beschlussfassenden Teil, in dem der Text genehmigt wird, einem abschließenden Teil mit zusätzlichen Bestimmungen und dem eigentlichen konsolidierten Text aller gesetzlichen Normen, die in der Autonomen Gemeinschaft der Kanaren in Bezug auf den IGIC und AIEM gelten.











