Politische Parteien auf den Kanaren haben die Teilnahme eines israelischen Teams an der Vuelta 2026 abgelehnt. Die Parteien PSOE, Podemos und Nueva Canarias (NC) haben sich entschieden gegen die Teilnahme des israelischen Teams Israel-Premier Tech an der Vuelta Ciclista a España 2026 ausgesprochen, falls diese Etappen auf Teneriffa umfassen sollte. Sie argumentieren, dass die Teilnahme des Teams das von Israel in Gaza begangene Unrecht verharmlosen würde.
Die politische Debatte auf den Kanaren hat sich intensiviert, nachdem bekannt wurde, dass die Vuelta Ciclista a España 2026 möglicherweise Etappen auf Teneriffa mit dem israelischen Team Israel-Premier Tech umfassen könnte. Die Parteien PSOE, Podemos und Nueva Canarias lehnten dies entschieden ab und erklärten, dass dies eine Verharmlosung der von Israel in Gaza begangenen Menschenrechtsverletzungen darstellen würde.
Politische Stimmen auf Teneriffa fordern Klarheit
Die Organisationsekretärin der PSOE Canarias, Nira Fierro, und die Abgeordnete Tamara Raya forderten den Präsidenten der kanarischen Regierung, Fernando Clavijo, sowie die Präsidentin des Cabildo von Teneriffa, Rosa Dávila, auf, ihre Position zu klären. Fierro betonte: „Wir können einen Völkermord nicht durch Sport verharmlosen“ und forderte den Ausschluss des israelischen Teams. Raya kündigte an, dass die Sozialistische Fraktion im Cabildo von Teneriffa eine Resolution einbringen werde, um alle politischen Parteien zu einer Stellungnahme zu bewegen.
Noemí Santana, Sprecherin von Podemos Canarias, warnte: „Ohne ein Verbot des Israel-Premier Tech wird es keine Vuelta auf den Inseln geben.“ Sie erinnerte daran, dass die letzte Ausgabe von massiven Protesten gegen das israelische Team geprägt war, was zur Absage des Finales in Madrid führte. Santana forderte, dass die Kanaren einen Neutralitätsstatus anstreben und dass die Zentralregierung härtere Maßnahmen gegen Israel ergreift, darunter ein Waffenembargo und den Abbruch diplomatischer Beziehungen.
NC fordert ethische Kohärenz von Teneriffa
Leticia López von Nueva Canarias-Bloque Canarista forderte von Rosa Dávila, der Linie des Cabildo von Gran Canaria zu folgen, das die Teilnahme des israelischen Teams bereits abgelehnt hatte. „Man kann Menschenrechtsverletzungen durch den Staat Israel nicht durch Sport und mediale Spektakel verharmlosen“, betonte López und verwies auf internationale Sanktionen gegen Russland nach der Invasion in der Ukraine.
Alle drei Parteien betonten, dass Teneriffa und der gesamte Archipel eine „Friedensregion“ bleiben sollten und dass Sportveranstaltungen nicht dazu genutzt werden dürfen, Menschenrechtsverletzungen zu legitimieren.











