Der Regierung der Kanarischen Inseln hat trotz eines leichten Temperaturabfalls die Warnungen vor hohen Temperaturen, Brandgefahr und Calima aufrechterhalten.
Auf Teneriffa beschloss die Regierung der Kanarischen Inseln, die höchste Alarmstufe wegen Waldbrandgefahr und die Warnung vor hohen Temperaturen im gesamten Archipel beizubehalten. Dies geschah trotz des erwarteten allmählichen Temperaturabfalls in den kommenden Tagen. Die anhaltende Calima und die begrenzte Verfügbarkeit staatlicher Mittel aufgrund der Brandwelle auf der Halbinsel waren entscheidend für die Beibehaltung der Maßnahmen.
Warnungen auf Teneriffa und anderen Inseln
Die Inseln Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria und Teneriffa bleiben in Vorwarnung wegen Calima. Die Prognosen zeigen weiterhin hohe Temperaturen, mit Höchstwerten am Mittwoch zwischen 32 und 34 Grad auf La Gomera, El Hierro, Teneriffa und Fuerteventura; zwischen 34 und 36 Grad auf La Palma und Lanzarote; und bis zu 38 oder 40 Grad auf Gran Canaria.
Diese Entscheidungen wurden in einer technischen Sitzung unter dem Vorsitz des Vize-Ministers für Notfälle und Wasser, Marcos Lorenzo, getroffen, an der auch der Generaldirektor für Notfälle, Fernando Figueredo, und Vertreter der Inselräte teilnahmen. Die meteorologischen Informationen der staatlichen Wetteragentur und anderer Organisationen bildeten die Grundlage für die Anwendung des Plans für widrige Wetterereignisse (PEFMA) und des Sonderplans für den Zivilschutz und die Notfallhilfe bei Waldbränden (INFOCA).
Präventive Maßnahmen und Empfehlungen
Für Donnerstag wird ein leichter Temperaturanstieg erwartet, obwohl auf Gran Canaria bis zu 36 Grad erreicht werden könnten. Die Generaldirektion für Notfälle wird die Situation weiterhin überwachen, um bei Bedarf neue Maßnahmen zu ergreifen.
Die Regierung hat die Bevölkerung aufgefordert, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um Gesundheitsrisiken zu vermeiden und Brände zu verhindern. Zu den Empfehlungen gehören, körperliche Anstrengungen in den heißen Stunden des Tages zu vermeiden, sich regelmäßig zu hydratisieren, sich vor der Sonne zu schützen, Türen und Fenster bei Calima geschlossen zu halten und besonders auf ältere Menschen und Kinder zu achten.
Um Brände zu verhindern, wird betont, keine Zigarettenstummel oder Streichhölzer in bewaldeten Gebieten wegzuwerfen, keine pyrotechnischen Geräte in Risikogebieten zu verwenden und trockene Vegetation um Häuser und Grundstücke herum zu entfernen. Außerdem wird daran erinnert, dass das Campen außerhalb der ausgewiesenen Bereiche verboten ist und die bestehenden Beschränkungen in Wäldern und Waldgebieten eingehalten werden müssen.
Im Falle von Rauch oder Feuer sollte sofort die 112 angerufen werden. Weitere Informationen und Ratschläge sind auf der Website der Regierung der Kanarischen Inseln verfügbar.









