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    Kanaren Nachrichten 29. Juli 20252 Min. Lesedauer

    Kanarische Inseln: Rekord bei erneuerbaren Energien 2024, Erdöl bleibt dominant

    Kanaren-Nachrichten PH 2
    Die Kanaren bei Nacht: Foto: Archivbild

    Die Kanarischen Inseln haben 2024 einen neuen Rekord bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien aufgestellt. Dennoch bleibt der Anteil von Strom aus Erdöl weiterhin deutlich höher. Laut der aktuellen Statistik des Kanarischen Instituts für Statistik (ISTAC) entfielen im vergangenen Jahr 79,2 Prozent der Stromproduktion auf Erdölprodukte, während 20,8 Prozent aus erneuerbaren Quellen stammten. Den größten Anteil an der erneuerbaren Energie hatte dabei die Windkraft mit 15,9 Prozent der gesamten Stromerzeugung.

    Im Vergleich zu den Vorjahren blieb der Anteil der erneuerbaren Energien nahezu unverändert. Allerdings verzeichnete der Archipel 2024 die bislang höchste Menge an erzeugtem Ökostrom. Die Produktion aus erneuerbaren Quellen stieg im Vergleich zu 2023 um 8,3 Prozent, während die gesamte Stromerzeugung lediglich um 1,55 Prozent zunahm. Die auf Erdöl basierende Produktion blieb nahezu konstant und veränderte sich nur um minus 0,09 Prozent.

    Erneuerbare Energien auf den Kanarischen Inseln erreichen Höchststand

    Innerhalb der erneuerbaren Energien verzeichnete die Photovoltaik den größten Zuwachs. Sie legte um 16,35 Prozent zu. Auch die Windkraft wuchs, allerdings moderater, mit einem Plus von 5,85 Prozent. Zusammengenommen machten beide Energiequellen 98,1 Prozent der erneuerbaren Stromerzeugung auf den Kanaren aus.

    Die Entwicklung der Energiewende verlief auf den einzelnen Inseln unterschiedlich. El Hierro erreichte mit 43,7 Prozent den höchsten Anteil an erneuerbarer Stromerzeugung im eigenen Netz. Auf La Palma und Lanzarote lag dieser Wert mit 8,77 Prozent beziehungsweise 8,95 Prozent deutlich niedriger. Das verdeutlicht die bestehenden Herausforderungen für eine gleichmäßige Energiewende im Archipel.

    Stromversorgung auf den Kanarischen Inseln weiter von Erdöl abhängig

    Trotz des kontinuierlichen Wachstums bei den erneuerbaren Energien bleibt die Stromversorgung auf den Kanarischen Inseln stark von Erdölprodukten abhängig. Gründe dafür sind unter anderem die Insellage und die Zersplitterung des Stromnetzes, die den Ausbau großflächiger Infrastrukturen für Solar-, Offshore-Wind- oder Geothermieanlagen erschweren.

    Aus Sicht der Nachhaltigkeit und der Energieautarkie unterstreichen die ISTAC-Daten erneut die Notwendigkeit, den Ausbau erneuerbarer Energien zu beschleunigen und die Infrastruktur für Speicherung und Verteilung zu verbessern.

    ISTAC stellt Energiedaten für die Kanaren bereit

    Das Kanarische Institut für Statistik bietet eine interaktive Visualisierung an, über die alle Daten zur Stromerzeugung, zum Verbrauch, zur Nachfrage und zur Verteilung nach Energiequellen abgerufen werden können.

    Mit dem aktuellen Bericht setzen die Kanaren ihren Weg zu einem nachhaltigeren Energiemodell fort. Die strukturelle Abhängigkeit vom Erdöl bleibt jedoch bestehen und stellt die Energieplanung der kommenden Jahre vor neue Herausforderungen.

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