Die Regierung der Kanarischen Inseln hat zwei neue Notstromanlagen auf Teneriffa mit einer Investition von mehr als 30 Millionen Euro genehmigt, um den Stromausfall zu verhindern.
Der Rat der Kanarischen Regierung beschloss am Freitag einen entscheidenden Schritt zur Umsetzung von zwei Notstromprojekten auf Teneriffa. Diese sollen die Stromversorgung verstärken und Stromausfälle auf der Insel verhindern.
Die Anlagen werden im Industriegebiet La Campana in Santa Cruz de Tenerife mit einer Leistung von 9 MW durch die Firma Sampol und im Industriegebiet Granadilla mit 14,8 MW durch DISA errichtet. Beide Projekte sind Teil des 2023 erklärten Energie-Notfallplans und sollen nur in extremen Fällen als temporäre Unterstützung bei der Veralterung der aktuellen Ausrüstung dienen.
Neue Notstromanlagen auf Teneriffa sollen Versorgung sichern
Die geplante Investition beträgt 5,5 Millionen Euro für La Campana und 25,1 Millionen Euro für Granadilla. Diese Projekte sind modular und mobil konzipiert, was eine schnelle Montage und Demontage ermöglicht. Zudem integrieren sie Emissionsminderungssysteme, um die geltenden Umweltvorschriften einzuhalten.
Mit diesen beiden Anlagen schreitet die Regionalregierung bei der Umsetzung von insgesamt zehn geplanten Notstromanlagen für Teneriffa, Gran Canaria und Fuerteventura voran. Laut Regierung wird dieses Netz bis zu 90 % des aktuellen Defizits in der Stromerzeugung auf den Inseln decken, das von Red Eléctrica de España auf 268 MW beziffert wird.
Regierung der Kanaren plant umfassende Energieversorgung
Präsident Fernando Clavijo betonte kürzlich, dass diese Maßnahmen darauf abzielen, „die Sicherheit des kanarischen Stromsystems zu stärken und die Bürger vor dem Risiko von Stromausfällen zu schützen“. Die Abteilung für ökologische Transition betont, dass diese Maßnahmen vorübergehend sind und durch Investitionen in erneuerbare Energien, Speicherlösungen und neue Verbindungen ergänzt werden müssen.
Die Anlagen in La Campana und Granadilla ergänzen die bereits auf anderen Inseln laufenden Projekte. Sie sind Teil der gemeinsamen Strategie der Regierung der Kanarischen Inseln und des Ministeriums für ökologische Transition und demografische Herausforderung, um dem Archipel ein sichereres, stabileres und widerstandsfähigeres Stromsystem zu bieten.











