Die Regierung der Kanarischen Inseln hat im Parlament umfassende Antworten zu den Themen Wirtschaft, Tourismus, öffentliche Arbeiten, soziales Wohl, Landwirtschaft und Energie gegeben. Während der Kontrollsitzung am Dienstag präsentierten verschiedene Minister ihre Strategien und stellten sich den Fragen der Abgeordneten.
Der Vizepräsident und Wirtschaftsminister Manuel Domínguez betonte die Bedeutung des Tourismus als wirtschaftlichen Motor der Inseln und forderte eine Diversifizierung der Wirtschaft. Er hob hervor, dass die Regierung daran arbeite, durch Produktivitätssteigerung und Innovation mehr Wohlstand zu schaffen, um den Familien ein besseres Leben zu ermöglichen.
Die Tourismus- und Arbeitsministerin Jéssica de León kritisierte die Pläne des spanischen Wohnungsministeriums zur Entfernung illegaler Ferienwohnungen. Sie betonte, dass die Regulierung dieses Bereichs in die Zuständigkeit der autonomen Gemeinschaft falle und keine Wohnungen in den Wohnungsmarkt integriert worden seien.
Wichtige Fortschritte bei Infrastrukturprojekten auf Teneriffa
Der Minister für öffentliche Arbeiten, Pablo Rodríguez, berichtete über die Fortschritte beim Wiederaufbau der von der Vulkaneruption betroffenen Straße LP-2. Er erklärte, dass die Genehmigung eines zuvor blockierten Projekts entscheidend für die Wiederherstellung der Verbindung sei.
Im sozialen Bereich verteidigte die Ministerin für Wohlfahrt, Candelaria Delgado, die Rechte unbegleiteter minderjähriger Migranten und forderte ein Ende der demagogischen Rhetorik. Sie betonte, dass die Kanaren weiterhin die Gesetze einhalten und die Menschenrechte verteidigen würden.
Der Minister für Landwirtschaft, Narvay Quintero, warnte vor den geplanten Kürzungen im EU-Finanzrahmen, die den Agrarsektor gefährden könnten. Er forderte spezifische Maßnahmen zur Unterstützung der Regionen in äußerster Randlage.
Erneuerbare Energien auf den Kanaren im Fokus
Mariano Hernández Zapata, Minister für ökologische Transition und Energie, hob die Fortschritte bei erneuerbaren Energien hervor. Er berichtete von 31 Projekten, die mit europäischen Mitteln finanziert werden, um die Energiekosten zu senken und grüne Arbeitsplätze zu schaffen.
Er erklärte, dass Notfallprojekte auf Gran Canaria, Teneriffa und Fuerteventura eingerichtet wurden, um Stromausfälle zu verhindern. Diese Maßnahmen seien Teil einer historischen Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium und der Regionalregierung, um die Energieversorgung der Bürger zu sichern.










