Der Wirtschafts- und Sozialrat der Kanarischen Inseln hat 20 Empfehlungen zur Reduzierung der Bürokratie und Beschleunigung der Energiewende präsentiert. Auf Gran Canaria stellte der Rat einen Bericht zur Vereinfachung der Verwaltung im Energiesektor vor, der darauf abzielt, Prozesse zu beschleunigen und die Umstellung auf ein nachhaltigeres Modell im Archipel zu erleichtern.
José Carlos Francisco, Präsident des Rates, betonte, dass das Dokument darauf abzielt, die Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit der öffentlichen Verwaltungen zu steigern, ohne die notwendigen Garantien zu verlieren. Er hob hervor, dass die Reduzierung der bürokratischen Last entscheidend sei, um den Einsatz erneuerbarer Energien voranzutreiben und den Klimawandel zu bekämpfen. Die Verfahren sollten die Lösungen für die energetischen Herausforderungen unterstützen, anstatt sie zu behindern.
Empfehlungen zur Verwaltungsvereinfachung auf Gran Canaria
Zu den allgemeinen Maßnahmen gehört die Einrichtung von zentralen Anlaufstellen, um die Bearbeitung von Anträgen zu bündeln und die Verteilung von Dokumenten zu vermeiden. Ein zentralisiertes Repository auf der elektronischen Plattform der Regierung der Kanarischen Inseln soll Unternehmen und Privatpersonen ermöglichen, Daten und Zertifikate in Echtzeit zu verwalten. Zudem wird vorgeschlagen, die Nutzung der Eigenverantwortungserklärung in bestimmten Selbstverbrauchsverfahren auszuweiten, stets begleitet von einem robusten Inspektionssystem.
Im technologischen Bereich empfiehlt der Rat den verstärkten Einsatz künstlicher Intelligenz zur Dokumentenprüfung und die Aufrechterhaltung einer hochwertigen persönlichen Betreuung für komplexere Prozesse. Eine umfassende Überprüfung der rund 80 bestehenden Verwaltungsverfahren wird empfohlen, um Doppelarbeit zu vermeiden und Abläufe zu vereinfachen.
Erneuerbare Energien auf den Kanaren beschleunigen
Im speziellen Bereich des Energiesektors wird die Priorisierung von Projekten für erneuerbare Energien durch die Schaffung von Zonen zur Beschleunigung erneuerbarer Energien (ZAR) vorgeschlagen. Diese sollen in Zusammenarbeit mit den Inselräten, der Abteilung für Ökologische Transition und dem Technologischen Institut der Kanarischen Inseln entstehen. Zudem wird angeregt, die von Inselräten und Gemeinden abhängigen Prozesse durch die FECAI und die FECAM zu systematisieren.
Der Rat erinnerte daran, dass seine Rolle darin besteht, die Beteiligung sozialer Akteure an den öffentlichen Politiken der Regierung der Kanarischen Inseln zu erleichtern. Mit diesen Empfehlungen soll ein Beitrag zur Bewältigung der Energiekrise geleistet und ein nachhaltigeres Zukunft für den Archipel gesichert werden.











