Der Partido Popular hat sich verpflichtet, die Interessen des primären Sektors der Kanarischen Inseln in Brüssel und Madrid zu verteidigen. Dies geschieht im Vorfeld der bevorstehenden Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und des POSEI-Programms, die für Landwirte und Viehzüchter von entscheidender Bedeutung sind.
Auf Gran Canaria fand am Donnerstag ein Arbeitstreffen des Partido Popular de Canarias mit Vertretern der wichtigsten landwirtschaftlichen und viehwirtschaftlichen Organisationen des Archipels statt. Ziel war es, die Herausforderungen zu analysieren, denen der primäre Sektor angesichts der bevorstehenden Änderungen der GAP und des POSEI-Programms gegenübersteht.
An dem Treffen nahmen Organisationen wie ASAVICAN, Cosecha Directa, ASPROCAN, COAG-Canarias und ASAGA-ASAJA teil. Sie äußerten ihre Hauptanliegen in einer entscheidenden Phase für die Planung der europäischen Fonds, die die landwirtschaftliche und viehzüchterische Tätigkeit auf den Inseln unterstützen.
Politiker betonen die Bedeutung der Kanaren in Europa
Für den Partido Popular waren die Europaabgeordnete Carmen Crespo, der regionale Abgeordnete Juan Manuel García Casañas, der Generalsekretär des PP auf den Kanaren, Poli Suárez, der Abgeordnete Jacob Qadri und der Präsident des PP von Gran Canaria, Carlos Ester, anwesend. García Casañas betonte, dass die Stimme der Kanaren in Europa in diesem entscheidenden Moment gehört werden müsse und forderte Lösungen, die die Fortsetzung der Hilfen sichern. Crespo erklärte, dass das Ziel darin bestehe, das POSEI-Programm zu aktualisieren und die GAP mit mehr Ressourcen auszustatten.
Die Europaabgeordnete fügte hinzu, dass der Landwirtschaftsminister im EU-Rat einen Bericht gegen den aktuellen Finanzrahmen und für die Aktualisierung des POSEI verteidigen müsse, um die Lebensfähigkeit der kanarischen Landwirtschaft und Viehzucht zu gewährleisten.
Nachhaltigkeit und Innovation im Fokus
Die Vertreter des Partido Popular hoben auch die Notwendigkeit von Politiken hervor, die den Generationswechsel fördern, junge Landwirte einbeziehen und auf Innovation und Nachhaltigkeit setzen, um den Sektor wettbewerbsfähiger und besser für die Herausforderungen des ökologischen Wandels gerüstet zu machen.
Mit diesem Treffen bekräftigte der Partido Popular sein Engagement, in allen Institutionen – Brüssel, Madrid und dem Parlament der Kanaren – für die Interessen des primären Sektors des Archipels zu kämpfen und die Fortsetzung der europäischen Hilfen zu sichern, die die wirtschaftliche und soziale Stabilität des ländlichen Raums garantieren.










