Die Polizei auf Gran Canaria hat einen Mann beim illegalen Fällen von Eukalyptusbäumen mit einer Motorsäge überrascht. Er verstieß damit gegen die höchste Warnstufe wegen Waldbrandgefahr.
Am Mittwoch, dem 7. August, griffen Beamte der Umweltgruppe (GRUMA) der Kanarischen Polizei auf Gran Canaria ein. Sie handelten gegen die illegale Abholzung von Eukalyptusbäumen in einem Waldgebiet der Insel, während eine akute Waldbrandwarnung bestand.
Gran Canaria: Polizei stoppt illegale Baumfällung
Der Einsatz erfolgte nach einem Hinweis der Rettungszentrale der 112 Canarias über den Einsatz von Maschinen im Wald, insbesondere einer Motorsäge, um Eukalyptusbäume zu fällen. Vor Ort bestätigten die Beamten eine großflächige Abholzung und überraschten einen Mann bei der Arbeit, der die Motorsäge in seinem Fahrzeug versteckt hatte.
Der Mann besaß keine Genehmigung für die forstwirtschaftliche Nutzung und verstieß gegen die geltenden Vorsichtsmaßnahmen während der Warnstufe. Diese verbieten ausdrücklich den Einsatz von Maschinen, die Funken oder Explosionen verursachen können, sowie das Betreten oder Verweilen im Wald.
Strenge Vorschriften bei Waldbrandgefahr
Laut den aktuellen Vorschriften ist es während einer Waldbrandwarnung verboten, Motorsägen, Trennschleifer, Winkelschleifer oder Freischneider mit Klingenaufsatz zu verwenden. Der Zugang und das Betreten von Wäldern und Forstgebieten, einschließlich Wegen und Pfaden, sind ebenfalls untersagt, es sei denn, es handelt sich um genehmigtes Weiden oder angrenzende Flächen innerhalb eines Kilometers von städtischem Boden.
Aufgrund dieser Vorfälle wird der Mann für eine Sanktion vorgeschlagen, da er die Vorsichtsmaßnahmen missachtet und forstwirtschaftliche Tätigkeiten ohne die erforderliche Erklärung gegenüber dem Cabildo von Gran Canaria durchgeführt hat.
Die Autonome Polizei erinnert daran, dass der fahrlässige Einsatz von Maschinen in Waldgebieten während extremer Hitzeperioden Menschen, Eigentum und das Naturerbe ernsthaft gefährdet. Sie appelliert an die Bürger, die Vorschriften strikt einzuhalten, um Tragödien wie in den vergangenen Jahren zu vermeiden.
Die Überwachungsmaßnahmen der Kanarischen Polizei bleiben in sensiblen Gebieten aktiv. Sie arbeiten koordiniert mit Umweltbeamten und anderen Notdiensten, um die Umweltsicherheit des Archipels zu schützen.


