Rafael Lutzardo hat in seinem neuen Artikel die Herausforderungen der modernen Gesellschaft thematisiert. Er verglich sich mit einem Archäologen, der nach Spuren vergangener Zivilisationen sucht, und betonte, dass er keine Inhalte anderer Autoren übernimmt. Lutzardo erklärte, dass er sich in einer Lebensphase befinde, in der das Leben eigene Gesetze habe und viele Freunde und Bekannte bereits verstorben seien. Er stellte fest, dass sich die Welt verändert habe, jedoch nicht zum Besseren.
Der Journalist kritisierte die Erfindung der künstlichen Intelligenz, die inzwischen zahlreiche Arbeitsplätze ersetze. Er bemerkte, dass materielle Werte zunehmend Vorrang vor menschlichen Werten hätten. Lutzardo äußerte zudem, dass Liebe zwischen Paaren kaum noch existiere. Heute lernten sich Menschen kennen und trennten sich bereits nach einem Monat. Früher sei Liebe gesucht, respektiert und bewundert worden. Seiner Ansicht nach gehörte dies einer anderen, stärker von Werten geprägten Gesellschaft an.
Plátano canario bleibt Wirtschaftsfaktor auf den Kanaren
Lutzardo wechselte das Thema und hob hervor, dass der kanarische Plátano zum bevorzugten Genussmittel mächtiger Unternehmer geworden sei. Er stellte fest, dass die Bananen zu einem bisher nicht gekannten günstigen Preis auf dem Archipel angeboten würden. Nach seiner Einschätzung profitiere jemand von dieser Entwicklung, während lokale Landwirte benachteiligt würden.
Abschließend wies Lutzardo auf einen Mangel an Blutspenden beim Dienst für Hämodonation und Hämotherapie des kanarischen Gesundheitsdienstes hin. Er forderte, dass die Ursachen für die Engpässe untersucht werden müssten, nachdem die Verantwortlichen des Dienstes bereits auf die kritische Situation aufmerksam gemacht hätten.

