David Suárez hat Carolina Darias vorgeworfen, das Asphaltieren von Straßen in Las Palmas als Propaganda zu nutzen. Er kritisierte, dass in zwei Jahren nur 5,8 Prozent der Straßen erneuert wurden.
Der Sprecher der Coalición Canaria (CC) im Stadtrat von Las Palmas de Gran Canaria, David Suárez, erhob heute schwere Vorwürfe gegen die Bürgermeisterin Carolina Darias. Er beschuldigte sie, das Asphaltieren der Straßen der Stadt als „Propagandaoperation“ zu missbrauchen. In zwei Jahren seien lediglich 5,8 Prozent des Straßennetzes der Hauptstadt bearbeitet worden.
Suárez kritisiert Asphaltierungsmaßnahmen in Las Palmas
Laut Suárez wurden von den mehr als 2000 Straßen der Gemeinde nur 117 asphaltiert oder in die vorgelegten Projekte aufgenommen. „Was als große Erneuerungsaktion verkauft wird, ist es nicht. In zwei Jahren wurden oder werden nur etwa 6 Prozent der Straßen asphaltiert“, kritisierte er.
Der Stadtrat von CC wies darauf hin, dass Stadtteile wie Arenales, Schamann, Escaleritas oder Altavista weiterhin vernachlässigt seien. In der León y Castillo, einer der Hauptverkehrsadern der Stadt, bemängelte er das Vorhandensein von Schlaglöchern und den Verfall des Radwegs, der in einigen Abschnitten praktisch verschwunden sei.
Veraltete Verträge und gefährliche Straßenbedingungen
Die Coalición Canaria warnte zudem, dass der Vertrag für die Wartung von Straßen, Wegen und Gehwegen seit 2018 abgelaufen sei, ohne dass die derzeitige sozialistische Regierung ihn erneuert habe. „Punktuelle Asphaltierungen nützen nichts, wenn kein gültiger Vertrag besteht, der eine schnelle Reaktion im Alltag ermöglicht. Die PSOE hat die Stadt zur Hauptstadt des Flickwerks und der Improvisation gemacht“, erklärte Suárez.
Der Sprecher beklagte auch die Vermehrung von Metallplatten, die nach Reparaturen des Abwassernetzes monatelang auf Straßen wie Juan Manuel Durán oder Néstor de la Torre verbleiben. „Sie verursachen Lärm, sind gefährlich für Motorräder und Fahrräder und erinnern ständig an die Nachlässigkeit der Stadtverwaltung“, warnte er.
Angesichts dieser Situation forderte die CC drei dringende Maßnahmen: die sofortige Erneuerung des Vertrags für die Straßenwartung, die Entfernung und den Austausch aller gefährlichen Metallplatten und die Genehmigung eines realen und transparenten Asphaltierungsplans, der die Bedürfnisse der Stadtteile berücksichtigt.
Suárez schloss mit der Feststellung ab, dass „die Stadt keine Ankündigungen oder Schlagzeilen braucht, sondern Management. Heute haben wir Straßen in Ruinen, abgelaufene Verträge und eine Regierung, die sich hinter punktuellen Maßnahmen versteckt, um ihre Unfähigkeit zu verbergen“.











