Das Cabildo von Teneriffa hat die Routen und Sicherheitsmaßnahmen für die Pilgerfahrt nach Candelaria festgelegt. Diese findet am Donnerstag, dem 14. August, dem Vorabend des Festtags der Schutzpatronin der Kanaren, statt. Die Pilger dürfen nur den Camino Viejo und die Straße TF-28 nutzen, während die Nutzung von Waldwegen, der Corona Forestal und der Autobahn TF-1 aufgrund der hohen Waldbrandgefahr und aus Gründen der Verkehrssicherheit verboten ist.
Der Camino Viejo de Candelaria, der 2008 zum Kulturgut erklärt wurde, ist eine historische Route, die La Laguna mit der Villa Mariana über 21,2 Kilometer verbindet. Diese Strecke, die durch landwirtschaftliche und trockene Gebiete führt, ist seit dem 16. Jahrhundert der Hauptweg für Pilgerreisen.
Pilgerfahrt nach Candelaria auf Teneriffa
Um die Mobilität zu erleichtern und die Sicherheit zu gewährleisten, wird das öffentliche Unternehmen TITSA die Linien 120, 122 und 522 verstärken und spezielle Dienste von verschiedenen Punkten der Insel aus anbieten. Zudem wird kostenloses Parken in den Umsteigestationen von Santa Cruz und La Laguna für diejenigen angeboten, die die Nutzung dieser Linien während des Einsatzes nachweisen können.
Pilger, die ihre Reise an der Carretera General del Sur beginnen möchten, können am Donnerstag, dem 14. August, die gewohnten Fahrpläne der Linien nutzen. Diese verbinden Santa Cruz mit verschiedenen Punkten wie dem Cruce de La Cuesta und dem Cruce de Taco.
Verkehrsmaßnahmen und Waldbrandschutz
Für Personen aus dem Süden der Insel stehen die Linien 111 und 711 zur Verfügung, die Santa Cruz de Tenerife mit Costa Adeje über die Autobahn TF-1 verbinden. Das Sicherheitskonzept umfasst auch die nächtliche Sperrung mehrerer Zufahrtsstraßen zum Teide-Nationalpark, um Menschenansammlungen während der Perseiden-Beobachtung zu vermeiden.
Die Maßnahmen zur Waldbrandprävention der Stufe 3 bleiben bestehen. Diese umfassen das Verbot von Freizeitaktivitäten im Wald, das Entzünden von Feuer, die Nutzung von Pyrotechnik und funkenbildender Maschinen sowie die Aussetzung von Camping, Jagden und vom Cabildo organisierten Outdoor-Veranstaltungen.
Die Inselbehörden raten zur Vorsicht angesichts der hohen Temperaturen und zur Einhaltung der festgelegten Regeln, um sowohl die natürliche Umgebung als auch die Sicherheit der Pilger zu schützen.










