Ángel Víctor Torres hat das Regierungshandeln auf den Kanaren kritisiert und die Verantwortungslosigkeit in den Bereichen Wohnen, Bildung und soziale Dienste angeprangert.
Der Generalsekretär der PSOE auf den Kanaren, Ángel Víctor Torres, traf sich am Freitag in La Laguna mit sozialistischen Bürgermeistern und Sprechern aller Inseln, um den politischen Kurs und die Prioritäten der Bürger zu erörtern.
Torres warnte vor Rückschritten in Schlüsselbereichen wie Wohnen, Bildung und sozialen Diensten. Er warf der Coalición Canaria (CC) und der Partido Popular (PP) vor, ihre Wahlversprechen nicht einzuhalten. „Die realen Probleme der Gesellschaft werden nicht mit Propaganda oder leeren Ankündigungen gelöst, sondern mit effektiven Politiken, Ressourcen und mutigen Entscheidungen“, erklärte er.
Torres fordert Veränderungen auf Teneriffa
Im Bildungsbereich erinnerte er daran, dass die vorherige Regierung des Pacto de las Flores mehr als 2000 Plätze für die Altersgruppe von 0 bis 3 Jahren geplant hatte, ein Plan, der nicht umgesetzt wurde. Er kritisierte die Auflösung des Finanzierungsprogramms für die öffentlichen Universitäten auf den Kanaren und warnte vor einem Anstieg der Schulabbrecherquote nach Jahren des Rückgangs.
In Bezug auf die sozialen Dienste hob er die Erhöhung um 2000 Millionen Euro in der vergangenen Legislaturperiode hervor, insbesondere im Bereich der Abhängigkeit, ein Fortschritt, der laut ihm unter der aktuellen Regierung gestoppt wurde. „Wir sind zurück zu Ankündigungen und Propaganda, während viele Familien auf Antworten warten“, beklagte er.
PSOE kritisiert Regierungspolitik auf den Kanaren
Bezüglich des Wohnungswesens stellte er fest, dass die Regionalregierung keine Wohnungen aus ihrer Verwaltung übergeben hat und warnte vor den hohen Mietkosten, die selbst Lehrer betreffen. Er verteidigte die Notwendigkeit, angespannte Gebiete zu deklarieren und die Tourismusabgabe einzuführen, damit die 18 Millionen Besucher zur Finanzierung von Infrastruktur, Umweltschutz und zur Stärkung der öffentlichen Dienste beitragen.
Torres kritisierte auch die politische Inkonsequenz der CC, die mit Vox in Gemeinden wie Teguise, Granadilla oder Arona kooperiert, obwohl sie diese Partei als „faschistisch“ bezeichnet. Er fügte hinzu, dass CC und PP ihr Versprechen, den IGIC um zwei Punkte zu senken, nicht einhalten, was er als „den größten Wahlbetrug der letzten Jahre“ bezeichnete.
PSOE fordert Verantwortung und Lösungen auf den Kanaren
Abschließend bekräftigte er, dass die PSOE die Regionalwahlen gewonnen hat und auf allen Inseln vertreten ist. „Die Kanaren brauchen Kohärenz, Verantwortung und echte Lösungen, keine leeren Ankündigungen. Die Sozialistische Partei wird weiterhin die verantwortungsvolle Alternative sein, die Gleichheit und soziale Gerechtigkeit verteidigt“, schloss er.











