La Gomera spricht über Millionenhilfen für Vereine, Streit um den Straßendienst und Verkehrsbehinderungen durch Bauarbeiten sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Inselverwaltung fördert 59 Organisationen mit 4,6 Millionen Euro
Die Inselverwaltung hat Kooperationsprotokolle mit 59 lokalen Organisationen unterzeichnet und 4,6 Millionen Euro zugesagt. Präsident Casimiro Curbelo erklärte, die Mittel stärkten das assoziative Netzwerk als Grundlage der Entwicklung auf La Gomera und förderten den sozialen Zusammenhalt. Sara Arteaga, Sprecherin der unterzeichnenden Organisationen, sagte, die Unterstützung sichere Dienste und Chancen, gerade in abgelegenen Gebieten. Sie forderte mehr Rückhalt für den dritten Sektor durch alle Verwaltungen. Den größten Anteil erhielt soziale Aktion mit 1,9 Millionen Euro, gefolgt von Umwelt, Kultur, Bildung, Sport, primärem Sektor sowie Wirtschaftsförderung.
PSOE lehnt Auslagerung des Straßendienstes ab
Die sozialistische Inselgruppe hat im Plenum gegen die Privatisierung des Straßendienstes gestimmt. Die Sozialisten erklärten, sie hätten vor Kostenfolgen und schlechteren Arbeitsbedingungen durch die Auslagerung an private Unternehmen gewarnt. Sie bezifferten das Ausschreibungsbudget für Erhaltung und Sicherheit der Inselstraßen auf 16.377.825,83 Euro für drei Jahre, mit Option auf bis zu fünf Jahre und fast 25 Millionen Euro. Die PSOE verwies auf das seit 2021 genutzte Vergabemodell, kritisierte eine frühere Kostensteigerung und bemängelte Vorgaben zum Tarifvertrag in den Ausschreibungsbedingungen.
Kanalisationsarbeiten in Valle Gran Rey schränken Verkehr ein
Die Gemeinde Valle Gran Rey hat die zweite Phase von Kanalisationsarbeiten in La Playa gestartet. Bürgermeister Borja Barroso betonte, die Modernisierung der Abwassernetze sei für die Zukunft der Gemeinde entscheidend und erfolge in Zusammenarbeit mit der kanarischen Regierung. Die Stadtverwaltung teilte mit, die unterirdischen Arbeiten beträfen die Straßen La Playa, La Noria und die Straße nach Playa del Inglés und dauerten bis Ende Juni. Die Baufirma habe Zugänge zu Gebäuden und Geschäften gesichert, während Schilder, Ampeln oder Personal den Verkehr regelten. Für Hinweise nannte die Gemeinde Telefon, WhatsApp und E-Mail.
IxLG verlangt feste Termine für Parque Marítimo in Vallehermoso
Iniciativa por La Gomera hat im Inselplenum klare Angaben zur Sommersaison des Parque Marítimo de Vallehermoso gefordert. Die linke Partei erklärte, die jährliche Ungewissheit zur Öffnung erschwere Planung für Anwohner und Besucher. Die Inseldirektoren Aarón Rodríguez Ramos und Guzmán Correa Marichal brachten die Kritik am 6. April vor und verwiesen auf wiederholt späte Öffnungen und Schließungen im September. Sprecher Alejandro García Vera verlangte zudem ausreichend Rettungsschwimmer, stabile und offiziell kommunizierte Zeiten sowie eine Trennung von Bar und Poolbetrieb zur Stärkung lokaler Strukturen.
Seniorenprogramm auf La Gomera erreicht 856 Anträge
Die Inselverwaltung hat die vorläufige Teilnehmerliste für soziokulturelle Reisen mobilitätseingeschränkter Senioren veröffentlicht. Präsident Casimiro Curbelo sagte, das Programm habe mit 856 Anträgen eine hohe Beteiligung erreicht und werde mit mehr als 600.000 Euro finanziert. Die Nachfrage war laut Verwaltung in allen Gemeinden hoch, mit San Sebastián an der Spitze vor Vallehermoso, Hermigua und Valle Gran Rey. Für unvollständige Anträge galt eine Frist bis zum 22. April, sonst drohte der Ausschluss. Vorläufig zugewiesen wurden Plätze für Pamplona, Valencia, Sevilla und Vigo.
DĀD Centro Coreográfico startet Samstage für zeitgenössischen Tanz
Das DĀD Centro Coreográfico hat auf La Gomera eine Workshop-Reihe zur zeitgenössischen Tanzkunst begonnen. Die Veranstalter erklärten, junge und erwachsene Teilnehmer erhielten Einblicke in Grundlagen, Bewegungsarten und Körperwahrnehmung in einem offenen Format. Für Samstag, den 11. April, waren die Künstlerinnen Ainhoa Aparicio und Elena Carcedo angekündigt. Ab 2026 sollten die Kurse samstags von 11 bis 12.30 Uhr stattfinden, um auch Teilnehmer aus anderen Gemeinden und Inseln zu erleichtern. Die Aktivität war kostenlos und erforderte keine Reservierung.
Kanarische Regierung stellt Mobilitätsstrategie MOVIC für 30 Jahre vor
Die kanarische Regierung hat die Dokumentationsgrundlage der Strategie für nachhaltige und intelligente Mobilität MOVIC präsentiert. Minister Pablo Rodríguez, zuständig für öffentliche Arbeiten, Wohnungsbau und Mobilität, erklärte, Mobilität sei ein vernetztes System mit Einfluss auf Kohäsion, Wirtschaft und Nachhaltigkeit. Vize-Minister Francisco Javier González sagte, das Papier sei Ergebnis eines Analyse- und Zuhörprozesses und bilde die Basis für Ziele 2030, 2040 und 2050. Die Regierung setzte auf Bürgerbeteiligung, unter anderem mit mehr als 5.000 Haushaltsumfragen und 7.688 Befragungen. Die Präsentation lief als Net-Zero-Veranstaltung mit CO2-Bilanz durch DC Servicios Ambientales und Kompensation über die Stiftung Foresta.





