La Gomera verabschiedet einen Klimaplan für den Tourismus, treibt Strandarbeiten in San Sebastián voran und öffnet neue Förderlinien für das Handwerk.
La Gomera beschließt Klimaplan für Tourismus bis 2050
Die Inselverwaltung hat ein Klimaschutzkonzept für den Tourismus verabschiedet. Das Dokument legt den Kurs für ein klimafreundlicheres Tourismusmodell fest und zielt auf weniger Treibhausgasemissionen sowie auf Anpassungen an den Klimawandel. Grundlage sind die Erklärung von Glasgow und der Klimaschutzplan der Kanarischen Inseln 2022 bis 2030.
Der Plan umfasst 27 Maßnahmen in fünf Bereichen, darunter Messung, Dekarbonisierung und Finanzierung. Bis 2030 stehen Energieeffizienz und erneuerbare Energien an erster Stelle, bis 2040 soll die Infrastruktur widerstandsfähiger werden. Für 2050 sieht das Konzept ein klimaneutrales Tourismusmodell vor.
Strandarbeiten in San Sebastián: Sanierung und Sturmschäden
Das Rathaus hat die Sanierung der Freizeitzone und der Grillplätze am Strand von Tapahuga abgeschlossen. Bürgermeisterin Angélica Padilla erklärte, die Arbeiten hätten auch Toiletten, Parkplatz sowie bessere Zugänge umfasst. Reinigungs- und Instandhaltungsmaßnahmen an La Punta und La Cueva laufen weiter.
Der Stadtrat für öffentliche Arbeiten und Strände, Agustín Herrera, teilte mit, die Reparatur der durch das Sturmtief Therese beschädigten Mauer beginne diese Woche. Nach starken Regenfällen der vergangenen Monate läuft die Wasserversorgung der Duschen seit Ostern wieder, die Reparatur der öffentlichen Toiletten stehe kurz vor dem Abschluss.
IxLG kritisiert Zustand der Küstenzone in San Sebastián
Luz Marina Medina Martín hat schnelle Maßnahmen für die städtischen Strände verlangt. Die Sprecherin von Iniciativa por La Gomera (IxLG) im Stadtrat von San Sebastián de La Gomera kritisierte besonders die Playa de La Cueva und ihr Umfeld, weil Schäden die Sicherheit und Qualität des Küstenbereichs beeinträchtigten.
Als Priorität nannte Medina die Reparatur der Promenade nahe dem Kiosk von Jorge sowie Pflege und Reinigung von Sand und Kies. Sie forderte neue Informationstafeln, die Reparatur beschädigter Pflastersteine und die Pflege vernachlässigter Grünflächen. Öffentliche Räume müssten kontinuierlich instand gehalten werden, sagte sie.
La Gomera schreibt 55.000 Euro Förderung für das Handwerk aus
Die Inselverwaltung hat eine Förderlinie für den Handwerkssektor geöffnet. Bis Mittwoch, den 10. Juni, lief die Antragsfrist für insgesamt 55.000 Euro. Antragsberechtigt waren Handwerker, Unternehmen und Vereine mit Sitz auf La Gomera.
Die verbesserten Konditionen sehen höhere Zuschüsse von bis zu 5.000 Euro, neue Förderlinien und vereinfachte Verfahren vor. Drei Linien fördern unter anderem Maschinen, Informationstechnologie, Online-Verkauf, Messen und Schulungen sowie wirtschaftliche Interessengruppen und Vereine. Die Hilfen decken bis zu 75 Prozent der Kosten, meist bis zu 3.000 Euro.
PSOE fordert Öffnung der Torre del Conde auf La Gomera
Die sozialistische Fraktion im Cabildo von La Gomera hat die anhaltende Schließung der Torre del Conde kritisiert. Die PSOE forderte die sofortige Öffnung weiterer touristischer Zentren und fragte, warum Einrichtungen nicht nachmittags, an Feiertagen oder am Wochenende zugänglich seien.
Die Fraktion sprach von Vernachlässigung des historischen Erbes und bemängelte fehlende Erklärungen seitens der Verwaltung. Die Torre del Conde sei ein militärhistorisches Bauwerk der Kanaren und Teil des Wappens von San Sebastián; notwendige Sicherheitsmaßnahmen seien noch nicht umgesetzt worden. Tourismuswerbung bleibe wirkungslos, solange Museen geschlossen blieben, erklärte die PSOE.
Hermigua schreibt Bau neuer Padelplätze an der Playa de Santa Catalina aus
Der Stadtrat von Hermigua hat den Bau neuer Padelplätze nahe der Playa de Santa Catalina ausgeschrieben. Das Budget beträgt 222.734,61 Euro aus eigenen Mitteln, die Bauzeit soll vier Monate betragen. Angebote konnten bis zum 29. Juni 2026 eingereicht werden.
Bürgermeisterin Solveida Clemente sagte, die Anlage solle den Bedarf von Einwohnern und Besuchern decken und Santa Catalina als Treffpunkt stärken. Die Plätze sind als Teil eines künftigen Sport- und Gesundheitskomplexes an der Piscina de Santa Catalina geplant. Weitere Ausschreibungen für Freibad und Solariumzone kündigte das Rathaus an.





