Die kanarische Regierung stellt acht Millionen Euro für die Wassergewinnung im Agrarsektor bereit. Die Mittel sollen die Kosten für die Wasserentnahme aus Brunnen und Galerien sowie für Entsalzung und Produktion von aufbereitetem Wasser senken.
Worum es geht (TL;DR)
- Die kanarische Regierung investiert acht Millionen Euro in die Wassergewinnung für die Landwirtschaft.
- 86 Anträge von Einrichtungen und Unternehmen wurden genehmigt, um Wasserkosten zu senken.
- Weitere 20 Millionen Euro sind für die Verbesserung der Wasserinfrastruktur vorgesehen.
Insgesamt wurden 86 Anträge von lokalen Einrichtungen, öffentlichen Körperschaften und privaten Unternehmen genehmigt. Die Unterstützung ist Teil eines umfassenden Maßnahmenpakets zur Sicherung der Wasserversorgung in der Landwirtschaft und zur Bekämpfung der Dürre.
Weitere Maßnahmen zur Wasserversorgung geplant
Der zuständige Minister Narvay Quintero kündigte weitere Maßnahmen an: eine vier Millionen Euro schwere Hilfe für 3.165 Landwirte, die Bereitstellung von zehn Entsalzungsanlagen sowie 20 Millionen Euro für die Verbesserung der Wasserinfrastruktur.
Die Hilfen decken die Stromkosten für die Wasserförderung aus Brunnen und Entsalzungsanlagen ab. Auf den Kanaren sind Grundwassernutzung und Entsalzung aufgrund der Wasserknappheit entscheidend.
Die Begünstigten müssen die erhaltenen Subventionen auf die Wasserkosten umlegen und dies innerhalb von 60 Tagen nach Veröffentlichung der Resolution am 15. Dezember 2025 nachweisen.
Der vollständige Text der Resolution ist hier einsehbar: Link zur Resolution











