Casimiro Curbelo hat im Parlament der Kanaren zwei zentrale Themen angesprochen. Er fordert aktuelle Informationen und verlässliche Zusagen zur Agenda Canaria und zur Finanzierung.
Worum es geht (TL;DR)
- Curbelo fordert Klarheit über Umsetzung der Agenda Canaria und des Real Decreto-ley.
- ASG verlangt faire Finanzierung außerhalb des nationalen Systems und Berücksichtigung der Insellage.
- Schuldenerleichterung von 3.200 Millionen Euro angekündigt, darf aber nicht vom Hauptthema ablenken.
Der Sprecher der Agrupación Socialista Gomera (ASG) betonte, dass institutionelle Loyalität mit politischem Druck einhergehen müsse, um konkrete Verbesserungen für die Bürger zu erreichen.
Im kommenden Plenum wird Curbelo den kanarischen Regierungspräsidenten zur Agenda Canaria befragen. Er will wissen, wie weit die Umsetzung des Real Decreto-ley fortgeschritten ist, das im Kongress mit 81 Prozent Zustimmung verabschiedet wurde. Curbelo sieht darin einen ersten, aber noch unzureichenden Schritt.
Kanaren benötigen klare Zusagen und finanzielle Sicherheit
Curbelo betont, dass die Bevölkerung – besonders auf wirtschaftlich schwächeren Inseln – Klarheit und finanzielle Sicherheit braucht. Die ASG fordert konkrete Maßnahmen wie die Aktualisierung der Transportkosten und eine Strategie zur Bevölkerungsentwicklung auf den Grünen Inseln.
Zudem wird Curbelo die Finanzministerin zu einem neuen Finanzierungssystem befragen. Er begrüßt die angekündigte Schuldenerleichterung von über 3.200 Millionen Euro, warnt aber davor, dass dies vom eigentlichen Thema ablenken könnte.
Finanzierung und Gerechtigkeit für die Kanaren
Curbelo verlangt, dass das kanarische Wirtschafts- und Steuersystem außerhalb der nationalen Finanzierung bleibt. Er warnt vor bilateralen Abkommen, die die Kanaren benachteiligen könnten, und fordert einen Staatsvertrag, der die Insellage berücksichtigt.
Er unterstreicht, dass ohne faire Finanzierung keine qualitativ hochwertigen öffentlichen Dienste möglich sind. Curbelo fordert eine entschlossene und einheitliche Position der kanarischen Regierung in den Verhandlungen mit dem Staat.
Der ASG-Sprecher sieht eine historische Chance, die Gerechtigkeit zwischen den Regionen zu stärken und die Vereinbarungen mit den Kanaren zu erfüllen.










