Jesús Ramos, der stellvertretende Sprecher der Agrupación Socialista Gomera, hat die Fortschritte bei erneuerbaren Energien und der Digitalisierung auf den Kanarischen Inseln hervorgehoben und fordert eine Überprüfung der administrativen Engpässe. Er betont die Notwendigkeit, die Aufnahmefähigkeit von Fördermitteln auf den nicht-kapitalen Inseln zu verbessern und die territoriale Kohäsion zu stärken.
Ramos lobte im Parlament von Kanarien die Auswirkungen der FEDER-Mittel auf die sozioökonomische Entwicklung des Archipels in den letzten drei Jahren. Er forderte das Finanzministerium auf, eine gründliche Bewertung ihrer Umsetzung und der noch bestehenden administrativen Hürden vorzunehmen.
Im aktuellen Finanzrahmen 2021-2027 erhielten die Kanarischen Inseln mehr als 1.090 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Diese Mittel seien für die ultraperipheren Regionen wie die Kanaren von entscheidender Bedeutung, betonte der gomische Parlamentarier.
Erneuerbare Energien und Digitalisierung auf den Kanaren vorantreiben
Ramos hob mehr als 65 Projekte zur Solarenergie hervor, die auf Gran Canaria, Teneriffa, Fuerteventura und Lanzarote eine installierte Kapazität von insgesamt 255 Megawatt erreichten. Diese Projekte reduzierten Emissionen, schufen grüne Arbeitsplätze und zogen technologische Investitionen an.
Er erwähnte auch sieben wissenschaftliche Innovationsprojekte der Universität von La Laguna, die das wissenschaftliche Potenzial stärken und die Grundlage für eine wettbewerbsfähigere und nachhaltigere Wirtschaft legen. Zudem betonte er die Investitionen in die Digitalisierung öffentlicher Infrastrukturen sowie die Verbesserung sozialer, bildungspolitischer und gesundheitlicher Dienste.
Ramos warnte jedoch vor den bestehenden Herausforderungen: „Wir müssen die tatsächliche Umsetzung dieser Mittel und die administrative Effizienz bei der Gewährung von Hilfen analysieren. Übermäßige Bürokratie bleibt eine Barriere, die die effektive Bereitstellung von Ressourcen für Schlüsselprojekte verzögert.“
Verwaltungshürden auf den Kanaren überwinden
Er forderte die Finanzministerin auf, klar über den Grad der Zielerreichung zu berichten, und drängte die Regierung, Bewertungs- und Überwachungsmechanismen einzurichten, um Schwächen zu identifizieren und Abweichungen zu korrigieren.
Ramos äußerte seine Besorgnis über die Schwierigkeiten, die kleine und mittlere Unternehmen auf den Kanarischen Inseln, insbesondere in von der doppelten Insularität betroffenen Gebieten wie La Gomera, bei der Beantragung europäischer Mittel haben. Er forderte verstärkte Unterstützung, die auf diese Besonderheiten zugeschnitten ist.
„Es ist entscheidend, die FEDER-Mittel als Instrument zur Sicherung der sozialen und territorialen Kohäsion auf den Kanarischen Inseln zu bewahren. Die ultraperipheren Regionen benötigen angemessene Ressourcen und administrative Flexibilität, um ihr volles Potenzial auszuschöpfen“, betonte er.
Der ASG-Parlamentarier bekräftigte das Engagement seiner Fraktion für eine effiziente, transparente und solidarische Verwaltung der europäischen Mittel, insbesondere für die nicht-kapitalen Inseln und die Sektoren mit geringerer Aufnahmekapazität, als Teil ihres Einsatzes für ein gerechteres und nachhaltigeres Kanarien.










