Fabián Chinea Correa hat im Senat die Bedeutung der Gemeinsamen Agrarpolitik für die Kanaren verteidigt. Der Senator der Agrupación Socialista Gomera warnte, dass der Haushaltsvorschlag der Europäischen Kommission für 2028 bis 2034 einen drastischen Einschnitt und eine besorgniserregende Änderung für die Regionen in äußerster Randlage darstelle. Er betonte, dass das Posei-Programm entscheidend für die Landwirtschaft und Viehzucht der Inseln sei, die nicht mit dem Kontinent konkurrieren könnten. Chinea forderte die spanische Regierung auf, sich für dessen Fortbestand in den EU-Haushaltsverhandlungen einzusetzen.
Chinea erinnerte daran, dass der EU-Vorschlag die Mittel der GAP von 386 Milliarden auf 295,7 Milliarden Euro reduziere und die Instrumente FEAGA und FEADER in einen multisektoralen Fonds integriere. Diese Integration könne zu einer versteckten Renationalisierung führen, was territoriale Ungleichheiten und weniger Kohäsion bedeuten würde. Der Senator betonte, dass diese Entwicklung besonders die Regionen in äußerster Randlage wie die Kanaren treffe.
Kanaren fordern Erhalt der EU-Agrarpolitik
Chinea hob hervor, dass die Kanaren aufgrund ihrer Insellage, Entfernung und Zersplitterung strukturelle Mehrkosten hätten. Die landwirtschaftliche Produktion sei strategisch, aber verletzlich und benötige spezielle Instrumente. Das Posei-Programm müsse eigenständig und ausreichend finanziert bleiben. Ein Verlust dieses Programms hätte direkte Folgen für die Wirtschaft der Inseln. Er betonte, dass dies kein parteipolitisches, sondern ein nationales Thema sei. Spanien müsse mit einer klaren und einheitlichen Position in den EU-Rat gehen, um den Sektor zu unterstützen. Chinea schloss mit einem Plädoyer für ein Europa der territorialen Kohäsion und Solidarität, in dem eine starke GAP Teil des europäischen Grundvertrags sei.











