Die Regierung der Kanarischen Inseln hat eine finanzielle Unterstützung für das Projekt zur Renaturierung des Saladar de Jandía auf Fuerteventura bewilligt. Die Maßnahme sieht vor, die alte Kläranlage abzureißen und über 9.000 Quadratmeter Naturfläche wiederherzustellen.
Worum es geht (TL;DR)
- Die Kanarische Regierung fördert die Renaturierung des Saladar de Jandía mit 249.815 Euro aus EU-Mitteln.
- Die alte Kläranlage wird abgerissen und über 9.000 Quadratmeter Naturfläche wiederhergestellt.
- Die Arbeiten erfolgen in vier Phasen und sollen bis 30. Juni 2026 abgeschlossen sein.
Die Initiative erfolgt im Rahmen des Plans zur touristischen Nachhaltigkeit der Kanaren und wird mit 249.815 Euro aus EU-Mitteln gefördert. Ziel ist es, das touristische Modell nachhaltiger zu gestalten.
Jéssica de León, die Tourismus- und Arbeitsministerin, erklärte, dass die Maßnahme nicht nur den natürlichen Reiz des Gebietes steigern, sondern auch das Bewusstsein für den Schutz der Ökosysteme erhöhen solle.
Gemeinsame Anstrengungen für den Umweltschutz
Lola García, Präsidentin des Cabildo von Fuerteventura, betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den Verwaltungen für den Schutz wertvoller Umweltbereiche. Die geplante Maßnahme setze frühere Bemühungen fort und trage zur Nachhaltigkeit des Küstengebiets bei.
Der Bürgermeister von Pájara, Alejandro Jorge, hob hervor, dass der Saladar de Jandía ein wichtiges Natur- und Landschaftssymbol im Süden Fuerteventuras sei. Die Erhaltung dieses Gebiets sei von entscheidender Bedeutung.
Das Projekt umfasst den Rückbau veralteter Infrastrukturen und die Wiederherstellung der ursprünglichen Geomorphologie. In vier Phasen wird die alte Kläranlage entfernt, der Boden auf das ursprüngliche Niveau abgesenkt und die Fläche ökologisch aufbereitet.
Abschließend werden heimische Pflanzenarten gepflanzt, um die Landschaft zu integrieren. Die Arbeiten sollen bis zum 30. Juni 2026 abgeschlossen sein.











