Aider La Gomera hat sich dem Manifest der spanischen Lokalen Aktionsgruppen für Fischerei (GALP) angeschlossen, um die Zukunft der Partizipativen Lokalen Entwicklung (DLP) im nächsten europäischen Finanzrahmen 2028–2034 zu sichern.
Worum es geht (TL;DR)
- Aider La Gomera unterstützt Manifest für Partizipative Lokale Entwicklung im EU-Finanzrahmen 2028–2034.
- Spanische GALP unterstützten 2014–2020 über 2.600 Projekte mit 170 Millionen Euro.
- Kanarische GALP fordern Anpassung der DLP an besondere Bedingungen der Ultraperipheren Regionen.
Die spanischen GALP sind in 44 Küstengebieten aktiv und repräsentieren über 1.200 maritime und fischereibezogene Organisationen. Aider La Gomera gehört zu diesen Gruppen.
Das Manifest richtet sich an nationale und europäische Behörden. Es betont die Bedeutung der DLP als effektives und partizipatives Instrument zur territorialen Kohäsion. Zwischen 2014 und 2020 unterstützten die GALP 2.645 Projekte mit über 170 Millionen Euro und erreichten eine Ausführungsquote von 96 Prozent der vorgesehenen Mittel.
Manifest betont Bedeutung der territorialen Kohäsion
Das Manifest hebt hervor, dass die DLP die territoriale und soziale Kohäsion der Küstengemeinden stärkt, Nachhaltigkeit und Innovation fördert sowie die gemeinsame Governance zwischen Verwaltung, Fischereisektor, Unternehmen und sozialen Organisationen erleichtert. Sie ermöglicht die Finanzierung von Projekten, die sonst kaum Unterstützung finden würden.
Die GALP haben Landwirtschaftsminister Luis Planas um ein dringendes Treffen gebeten, um ihre Position und Vorschläge für den kommenden Finanzrahmen direkt zu übermitteln.
Die kanarischen GALP fordern zudem, dass die DLP an die besonderen Bedingungen der Küstengebiete in den Ultraperipheren Regionen angepasst wird, um deren endogene Entwicklung zu fördern und strukturelle Schwächen auszugleichen.
Angélica Padilla, Präsidentin von Aider La Gomera, warnte, dass die Integration der DLP in allgemeine Ansätze ein Rückschritt und ein Verlust an transformatorischer Kraft wäre.
Noelia Morales, Vizepräsidentin von Aider, betonte, dass die Fischereigemeinden keine Privilegien, sondern Vertrauen und Mittel fordern, um weiterhin Motor für Entwicklung, Innovation und Nachhaltigkeit an den Küsten Spaniens und Europas zu sein.











