Der Nationalpark Garajonay hat im Besucherzentrum Juego de Bolas zwölf neue Unternehmen in die Europäische Charta für nachhaltigen Tourismus aufgenommen. Gleichzeitig erneuerten 34 Unternehmen ihr Engagement für die kommenden drei Jahre.
Worum es geht (TL;DR)
- Nationalpark Garajonay nimmt zwölf neue Unternehmen in die Europäische Charta für nachhaltigen Tourismus auf.
- 34 Unternehmen erneuern ihre Mitgliedschaft und bestätigen ihr Engagement für weitere drei Jahre.
- Über 400 Maßnahmen zur Nachhaltigkeit sind geplant, darunter Recycling, erneuerbare Energien und lokale Produkte.
Der Nationalpark Garajonay, der die Charta auf La Gomera fördert, veranstaltete einen weiteren Tag für nachhaltigen Tourismus auf der Insel. Insgesamt 46 Unternehmen schlossen sich der Charta an oder erneuerten ihre Mitgliedschaft, um die Insel als führendes Ziel für Ökotourismus in Europa zu etablieren.
Nachhaltiger Tourismus auf den Kanaren
Die zwölf neu akkreditierten Unternehmen arbeiten nun mit dem Nationalpark und dem Tourismussektor zusammen, um ihre Nachhaltigkeit zu verbessern. Die 34 bestehenden Mitglieder bestätigten ihre positiven Ergebnisse und den Willen, weiter in diese Richtung zu arbeiten. Zu den neuen Mitgliedern gehören unter anderem Artesanía Yow, Basalto Casas Rurales und Café La Gomera.
Die Veranstaltung am Sonntag, den 23. November, im Besucherzentrum Juego de Bolas hob die Bedeutung hervor, dass La Gomera über ein breites Netzwerk von Unternehmen verfügt, die sich der Nachhaltigkeit verschrieben haben. Diese Unternehmen, verteilt auf sechs Gemeinden, planen über 400 Maßnahmen zur Erhaltung des kulturellen Erbes und zur Förderung eines verantwortungsvollen Wirtschaftswachstums.
Zu den Verpflichtungen gehören der Konsum lokaler Produkte, die Reduzierung von Plastik und Abfall, die Förderung von Recycling und erneuerbaren Energien sowie die Unterstützung lokaler Biodiversitätsprojekte. Die Unternehmen wollen auch die Besucherinformation verbessern und die lokale Bevölkerung stärker in die touristischen Erfahrungen einbeziehen.
Diese Maßnahmen unterstützen direkt die Ziele der Charta, die von der EUROPARC-Föderation gefördert wird, um sicherzustellen, dass europäische Schutzgebiete ein umweltfreundliches und lokales Tourismusmodell entwickeln.











