Die Regierung der Kanarischen Inseln hat am Freitag auf dem gesamten Archipel die höchste Alarmstufe wegen Waldbrandgefahr und extremer Temperaturen ausgerufen. Im Rahmen des speziellen Plans zur Prävention und Bekämpfung von Waldbränden auf La Gomera (INFOLAGO) hat das Cabildo die Präventionsmaßnahmen auf Stufe 3 erhöht, was die strengsten Einschränkungen beinhaltet.
Der Präsident des Cabildos, Casimiro Curbelo, betonte die Ernsthaftigkeit der Lage und appellierte an die Bürger, „höchste Vorsicht, Verantwortung und Zusammenarbeit zu zeigen, da wir einem extremen Risiko gegenüberstehen, bei dem jede Unachtsamkeit Folgen für die Insel haben kann“.
Strenge Maßnahmen auf La Gomera
Mit der Erhöhung auf Stufe 3 erklärte der Inselrat für Umwelt und Notfälle, Héctor Cabrera, dass Feuer im Freien, einschließlich Lagerfeuern, Grillen und Holzöfen, sowie der Einsatz von Kochstellen in Erholungsgebieten über 400 Metern Höhe verboten sind. Auch das Betreten des insularen Netzes von Wanderwegen und Forststraßen, Feuerwerksvorführungen und das Verbrennen von Pflanzen- oder Forstabfällen sind untersagt.
Darüber hinaus dürfen keine Maschinen wie Freischneider, Kettensägen, Schweißgeräte oder Schleifmaschinen verwendet werden, und es sind keine forstwirtschaftlichen Aktivitäten oder die Nutzung von Ressourcen im Waldgebiet erlaubt. Auch die Durchführung von Sportveranstaltungen auf Wegen, Pfaden oder querfeldein, der Aufenthalt im Wald oder in Erholungsgebieten, die Nutzung von motorisierten Fahrzeugen auf Forststraßen zu Freizeitzwecken sowie Jagdaktivitäten und Waffentraining sind verboten.
Das Cabildo erinnert an die Wichtigkeit, die Maßnahmen strikt einzuhalten und den Anweisungen der Generaldirektion für Sicherheit und Notfälle zu folgen. Bei Vorfällen sollte umgehend der Notruf 112 oder das Insulare Koordinationszentrum für Notfälle (CECOPIN) unter der Nummer 922 14 15 01 kontaktiert werden.






