Der Senator der Agrupación Socialista Gomera, Fabián Chinea Correa, fordert Transparenz bei den Verhandlungen zwischen Spanien und Marokko. Die Gespräche betreffen den Kanarischen Archipel direkt. In zwei schriftlichen Anfragen an den Außenminister verlangt Chinea präzise Informationen über die spanischen Ziele und die Vorschläge Marokkos. Zudem will er wissen, welche konkreten Auswirkungen auf die Inseln, ihre Umwelt und Ressourcen zu erwarten sind.
Worum es geht (TL;DR)
- Senator Chinea fordert Transparenz bei den Verhandlungen zwischen Spanien und Marokko über die Kanaren.
- Die kanarische Regierung wurde von der hochrangigen Konferenz ausgeschlossen, obwohl sie direkt betroffen ist.
- Themen sind maritime Grenzziehung, Gewässerverwaltung, Luftraum, Migration und ozeanische Ressourcen.
Chinea äußerte sich besorgt über die wachsende Unruhe auf den Kanaren. Er kritisierte, dass die kanarische Regierung von der hochrangigen Konferenz zwischen Spanien und Marokko ausgeschlossen wurde, obwohl viele der besprochenen Themen den Archipel direkt betreffen. Dazu zählen die maritime Grenzziehung, die Verwaltung angrenzender Gewässer, die Kontrolle des Luftraums, die Migrationszusammenarbeit und die Nutzung der ozeanischen Ressourcen.
Kanaren verlangen Mitsprache bei bilateralen Gesprächen
Der Senator betonte, dass die zunehmende marokkanische Druckausübung bezüglich der maritimen Grenzziehung die Dringlichkeit erhöht, die spanische Verhandlungsposition zu kennen. Er forderte, dass die Zentralregierung klare und überprüfbare Informationen über die Strategie und die technischen sowie rechtlichen Kriterien der Gespräche bereitstellt. Für Chinea ist es unerlässlich, dass die Kanaren über die diskutierten Themen und möglichen Auswirkungen informiert werden.
Chinea erinnerte daran, dass solche Entscheidungen die territoriale Integrität, die natürlichen Ressourcen, den Umweltschutz und die wirtschaftliche Entwicklung der Kanaren direkt betreffen. Er betonte, dass die Inseln nicht von diesen bilateralen Diskussionen ausgeschlossen werden dürfen und nicht erst nachträglich informiert werden sollten.











