Die kanarische Regierung hat eine neue Förderlinie für nachhaltige Projekte in ländlichen Unterkünften gestartet. Finanziert wird sie durch den EU-Fonds Next Generation EU.
Worum es geht (TL;DR)
- Die Kanaren fördern nachhaltige Projekte in ländlichen Unterkünften mit 1,25 Millionen Euro aus EU-Mitteln.
- Pro Antragsteller sind maximal 50.000 Euro für Energieeffizienz, Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung vorgesehen.
- Die Projekte müssen bis zum 1. März 2026 abgeschlossen sein.
Die Initiative, veröffentlicht im Boletín Oficial de Canarias, stellt 1.250.000 Euro bereit. Pro Antragsteller sind maximal 50.000 Euro vorgesehen. Mehrere Projekte können eingereicht werden, solange die Gesamtsumme nicht überschritten wird.
Ländlicher Tourismus auf den Kanaren wird gestärkt
Jéssica de León, die zuständige Ministerin, betonte die Bedeutung des ländlichen Tourismus. Dieser schaffe lokale Arbeitsplätze und fördere Landwirtschaft, Handwerk und Gastronomie. Zudem helfe er, die Landflucht zu bekämpfen, indem er der Bevölkerung Entwicklungsmöglichkeiten biete.
Gefördert werden Projekte zur Energieeffizienz und Kreislaufwirtschaft. Dazu zählen Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs und Verbesserung der Umweltverträglichkeit, etwa die Installation effizienterer Technologien und Systeme zur Überwachung des Ressourcenverbrauchs.
Auch Projekte zur Abfallwirtschaft und zur Förderung von Recycling sind förderfähig. Weitere finanzierte Maßnahmen umfassen die Modernisierung von Beleuchtungssystemen, die Installation energieeffizienter Geräte und die Nutzung erneuerbarer Energien wie Solarenergie.
Digitalisierung und Automatisierung werden unterstützt
Subventionen können auch für die Digitalisierung und Automatisierung von Gebäuden beantragt werden, um unnötigen Energieverbrauch zu minimieren. Die Umsetzung der Projekte muss bis zum 1. März 2026 abgeschlossen sein. Weitere Informationen und Antragsdetails sind online verfügbar.











