Der stellvertretende Sprecher der Agrupación Socialista Gomera, Jesús Ramos, hat die Erweiterung der Ausbildungsplätze und Ressourcen an der Akademie für Sicherheit auf den Kanarischen Inseln hervorgehoben. Diese Maßnahme soll die Reaktion auf Notfälle verbessern.
Worum es geht (TL;DR)
- Die Akademie für Sicherheit auf den Kanaren erweitert Ausbildungsplätze für Einsatzkräfte und Freiwillige.
- 2024 stiegen die Ausbildungsplätze um 24 %, 139 Polizisten begannen ihre Ausbildung.
- Ramos fordert ein einheitliches Ausbildungssystem mit zentraler Plattform und messbaren Indikatoren.
Am Donnerstag, dem 27. November, schlug die Agrupación Socialista Gomera im kanarischen Parlament die Einführung eines umfassenden Ausbildungsplans für Sicherheit und Notfälle vor. Ziel ist eine einheitliche und aktuelle Ausbildung für alle Fachkräfte und Freiwilligen auf dem Archipel.
Jesús Ramos stellte der zuständigen Ministerin die Frage nach den verfügbaren Ressourcen für eine qualitativ hochwertige und zugängliche Ausbildung. Diese solle alle Einsatzkräfte, darunter lokale Polizeien, Feuerwehr und Zivilschutz, umfassen.
Akademie für Sicherheit baut Angebot aus
Ramos betonte die Fortschritte der letzten Legislaturperiode, insbesondere die Rolle der Akademie für Sicherheit als zentraler Ausbildungsort. Die Angebote, sowohl vor Ort als auch online, seien gewachsen und spezialisierten sich auf neue Technologien und Bedrohungen. Die digitale Plattform der Direktion für öffentliche Sicherheit ermögliche flexiblen Zugang zu Kursen auf allen Inseln.
Der Abgeordnete lobte die verstärkte Ausbildung der Polizeieinheiten, wie etwa die Schulungen der Ertzaintza für die kanarische Polizei. Er erwähnte, dass die Regierung die Bedürfnisse der Gemeinden analysiere, um die Ausbildung an die operative Realität anzupassen.
Ramos hob hervor, dass 139 lokale Polizisten dieses Jahr mit einer Investition von 834.000 Euro ihre Ausbildung begonnen hätten. Die angebotenen Plätze stiegen 2023 um 18 % und 2024 um 24 %, mit einer Abschlussquote von über 85 %. Die ESSSCAN leiste wertvolle Arbeit in Bereichen wie Risikomanagement und Notfallplanung.
Kohärentes Ausbildungssystem gefordert
Ramos betonte, dass es nicht ausreiche, Ressourcen zu erhöhen. Es müsse ein kohärentes Ausbildungssystem geschaffen werden. Er schlug eine zentrale Plattform vor, die alle Angebote bündelt und eine einheitliche Karriereplanung ermöglicht.
Er forderte, die Ausbildung an messbare Indikatoren zu koppeln, wie Reaktionszeiten und Koordination. Diese sollten in den Haushaltsplänen 2026 berücksichtigt werden.
Besondere Aufmerksamkeit verlangte Ramos für die nicht-kapitalen Inseln und Freiwillige, die aufgrund geografischer und digitaler Barrieren schlechteren Zugang zur Ausbildung hätten. Er schlug vor, den Ausbildungsplan mit Beteiligung aller relevanten Akteure innerhalb eines Jahres zu entwickeln.
Abschließend erinnerte Ramos daran, dass Sicherheit nicht nur aus Protokollen bestehe, sondern von Menschen abhänge. Er würdigte das Engagement der Einsatzkräfte, die oft Leben retteten, und forderte, ihnen die bestmöglichen Mittel zur Verfügung zu stellen.











