Die kanarische Regierung hat die Ausschreibung für Subventionen zur Förderung einheimischer Rassen für 2026 veröffentlicht. Die Unterstützung beläuft sich auf 251.000 Euro.
Worum es geht (TL;DR)
- Die kanarische Regierung stellt 251.000 Euro für die Förderung einheimischer Rassen bereit.
- Die Mittel finanzieren Zuchtbücher, Verbesserungsprogramme und genetische Bewertungen der Tiere.
- Anträge können vom 2. Januar bis 3. Februar 2026 elektronisch eingereicht werden.
Die Mittel stammen aus dem Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei und Ernährung. Sie decken Kosten für die Erstellung und Pflege von Zuchtbüchern sowie die Umsetzung anerkannter Verbesserungsprogramme ab. Dazu gehören auch genetische Bewertungen und Leistungskontrollen der Tiere.
Einheimische Rassen als genetisches Erbe der Kanaren
Der zuständige Minister Narvay Quintero erklärte, dass die einheimischen Rassen ein wichtiges genetisches Erbe darstellen. Sie seien wirtschaftlich, sozial und kulturell wertvoll und an die Umweltbedingungen der Kanaren angepasst.
Im Juni 2025 erkannte die kanarische Regierung diese Rassen offiziell als genetisches Erbe an. Dies soll ihre Rolle in der Umwelt und im primären Sektor stärken.
Zu den anerkannten Rassen gehören unter anderem die Ziegenrassen Tinerfeña und Majorero sowie der Burro Majorero. Auch vier traditionelle Hütehunderassen wie der Presa Canario erhielten einen höheren Schutzstatus.
Interessierte können ihre Anträge vom 2. Januar bis 3. Februar 2026 über die elektronische Plattform einreichen: BOC.











