Die Sozialisten auf La Gomera kritisierten Cabildo-Präsident Casimiro Curbelo scharf. Er stelle die vom spanischen Staat beschlossene Transportmaßnahme als seine eigene dar. Der PSOE erinnerte daran, dass die angekündigte Gratisbeförderung eine staatliche Entscheidung sei und nicht von Curbelo stamme.
Worum es geht (TL;DR)
- PSOE kritisiert Curbelo, weil er staatliche Gratisbeförderung als eigene Leistung darstellt.
- Neues Mobilitätsgesetz formalisiert kostenlosen Nahverkehr auf den Kanaren mit staatlicher Finanzierung.
- Maßnahme soll Mobilität verbessern, Emissionen senken und Transportunternehmen Ausgleich zahlen.
Die Maßnahme, die von der Bevölkerung gut aufgenommen wurde, habe das aktuelle Regierungsteam beschlossen – nicht die vorherige PP-Regierung. Solche Maßnahmen, die das Leben der Menschen verbesserten, seien politische Entscheidungen, die anerkannt werden sollten. Die Sozialisten begrüßten, dass die PP die Verlängerung der Gratisbeförderung im Archipel unterstütze. Sie bedauerten jedoch, dass sowohl CC als auch PP versuchten, sich die sozialistische Maßnahme anzueignen.
Neue Mobilitätsgesetzgebung bringt Vorteile für die Kanaren
Die neue Gesetzgebung zur nachhaltigen Mobilität, die der spanische Kongress verabschiedet hat, stellt einen bedeutenden Fortschritt dar. Viele kanarische Familien profitieren von einer zugänglicheren und gerechteren Mobilität. Das Gesetz formalisiert die Gratisbeförderung auf den Inseln und sichert die Finanzierung für einen vollständigen Rabatt.
Die Finanzierung der Transporthilfen erfolgt durch den spanischen Staat, wie die Sozialisten betonten. Dies sei nicht allein eine lokale Entscheidung des Cabildo von La Gomera, sondern Teil eines umfassenderen Gesetzes. Transportunternehmen wie GuaguaGomera erhalten Ausgleichszahlungen für Einnahmeverluste, um die wirtschaftliche Tragfähigkeit zu sichern.
Die spanische Regierung betonte, dass der Zugang zum kostenlosen öffentlichen Nahverkehr nicht nur eine soziale Maßnahme sei. Er trage auch zur territorialen Kohäsion und einer nachhaltigeren Mobilität bei. Die Maßnahme reduziere die Abhängigkeit vom privaten Auto und die Emissionen.
Bis zum 31. Januar 2026 muss die kanarische Regierung nachweisen, dass die Maßnahme umgesetzt ist und bis Ende 2026 beibehalten wird. Auch die angemessene Vergütung der Betreiber wie GuaguaGomera ist vorgesehen.
Die in Madrid beschlossenen Maßnahmen haben erhebliche Auswirkungen auf La Gomera. Sie bedeuten wirtschaftliche Ersparnisse für die Bewohner und machen den öffentlichen Verkehr attraktiver. Dies fördert die Nutzung von Bussen statt Autos, reduziert den Verkehr und die Umweltverschmutzung und verbessert den Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen.
Das Gesetz berücksichtigt die besonderen Bedingungen der Inseln, einschließlich spezifischer Hilfen für die Kanaren und Balearen.











