Der Cabildo von La Gomera hat den Entwurf des zweiten Suchtplans der Insel vorgestellt. Er soll von 2026 bis 2029 umgesetzt werden und umfasst Präventionsprogramme sowie eine umfassende Betreuung.
Worum es geht (TL;DR)
- La Gomera stellt zweiten Suchtplan für 2026 bis 2029 mit Präventions- und Betreuungsprogrammen vor.
- Der Plan setzt auf partizipatives Modell und bindet lokale Organisationen aktiv ein.
- Vier strategische Bereiche umfassen Prävention, Betreuung, Integration und Angebotsreduzierung bei Suchtmitteln.
Der am Montag präsentierte Plan richtet sich an Organisationen des Dritten Sektors auf La Gomera. Der Cabildo will damit eine gesündere und integrativere Gesellschaft fördern. Er setzt auf ein partizipatives Governance-Modell, das lokale Akteure einbindet.
Prävention und Integration auf La Gomera stärken
Bei der Vorstellung waren der Präsident des Cabildos, Casimiro Curbelo, die Sozialpolitische Beraterin Rosa Elena García und das Team um den Soziologen Josué Gutiérrez anwesend. Curbelo betonte die Bedeutung der aktiven Beteiligung von Organisationen für wirksame soziale Lösungen.
Der Plan basiert auf einem offenen Dokument, das durch Beiträge von sozialen und professionellen Gruppen gestärkt wird. Curbelo erklärte, dass eine isolierte Verwaltungslösung nicht ausreiche. Eine gemeinsame Strategie sei erforderlich.
Rosa Elena García hob hervor, dass die soziale Vielfalt der Insel eine Chance biete, öffentliche Politiken zu bereichern und an spezifische Realitäten anzupassen. Bis zum 20. Januar 2026 können Vorschläge zum Plan per E-Mail eingereicht werden.
Strategische Ausrichtung des Suchtplans
Der Plan basiert auf einer gründlichen Analyse der sozialen Realität und spezifischer Bedürfnisse. Interviews mit sozialen Akteuren ermöglichten ein genaues Bild der Situation. Der Plan umfasst Programme zur Prävention, Integration und Information. Er zielt auf legale und illegale Drogen sowie Verhaltenssüchte ab.
Vier strategische Bereiche strukturieren den Plan: Prävention und Sensibilisierung in Bildung, Familie und Gemeinschaft, umfassende Betreuung und soziale Integration, Angebotsreduzierung sowie Unterstützung und Begleitung. Eine Insularkommission und eine gemischte Kommission werden die Umsetzung und Koordination überwachen.











