La Gomera spricht über den Haushalt in Valle Gran Rey, neue Studienbeihilfen der Inselverwaltung und Kritik an den neuen Kleinbussen sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Valle Gran Rey hat den Haushalt 2026 verabschiedet
Der Stadtrat von Valle Gran Rey hat den Haushalt für 2026 verabschiedet. Er trat nach der endgültigen Genehmigung in einer Dringlichkeitssitzung am 28. Januar und der Veröffentlichung am 4. Februar in Kraft und gab der Gemeinde seit Jahresbeginn ein gültiges Planungsinstrument.
Bürgermeister Borja Barroso setzte Schwerpunkte bei Sozialausgaben, Sicherheit und Infrastruktur. Mehr als 311.000 Euro flossen in soziale Dienste und Bildungsprogramme, 100.000 Euro in Bildungsbeihilfen. Für Beschäftigung und Wirtschaftsförderung standen mehr als 355.000 Euro bereit, darunter 180.000 Euro für Selbstständige und Unternehmen.
La Gomera hat die Prüfung von mehr als 820 Studienanträgen gestartet
Die Inselverwaltung hat das Prüfverfahren für Studienbeihilfen gestartet. Sie wollte die Auszahlungen an Studierende so schnell wie möglich leisten und stellte dafür nach eigenen Angaben mehr als 2,2 Millionen Euro bereit.
Mehr als 820 Anträge für das Studienjahr 2025 bis 2026 gingen ein, darunter Hilfen für Studium, Transport und Miete. Erstmals kam ein Mietzuschuss von bis zu 1.000 Euro hinzu, der 100 Euro monatlich für maximal zehn Monate vorsah. Präsident Casimiro Curbelo und Bildungsbeauftragte Rosa Elena García verwiesen auf die Entlastung durch Transportzuschüsse und die Kombinierbarkeit mit anderen Hilfen.
IxLG hat das Design neuer Kleinbusse auf La Gomera kritisiert
Iniciativa por La Gomera hat die neuen Kleinbusse von Guaguagomera S.A.U. kritisiert. Die Partei erklärte, die Fahrzeuge seien zwar barrierefrei, eigneten sich aber nicht für den Transport von Gepäck und Einkäufen.
Betroffen seien in Vallehermoso die Linien nach La Dama und Alojera. Ramón Hernández Bethencourt, IxLG-Stadtrat in Vallehermoso, sagte, der angepasste Gepäckraum sei für Koffer nicht funktional und im Gang fehle Platz. IxLG verlangte von dem Busunternehmen und den zuständigen Behörden eine schnelle Überprüfung und Anpassungen.
La Gomera hat als nachhaltiges Reiseziel breite Medienresonanz erreicht
La Gomera hat in den vergangenen Wochen verstärkte mediale Aufmerksamkeit erhalten. Nach Angaben der Inselverwaltung hoben mehr als 40 Publikationen die Insel als Modell für Naturschutz und Ökotourismus hervor und erreichten zusammen mehr als 152 Millionen Leser.
María Isabel Méndez, Tourismusbeauftragte der Inselverwaltung, führte die Präsenz auf eine Werbestrategie und Medientreffen bei der Tourismusmesse FITUR zurück. Medien wie ABC, la Sexta, Europa Press, Vozpópuli und die Bordzeitschrift NT von Binter griffen unter anderem thematische Routen, Astrotourismus, Gastronomie und das Jubiläum des Nationalparks Garajonay auf.
ASG-Senator Chinea hat in Madrid Schutz für die kanarische Fischerei gefordert
Der ASG-Senator Fabián Chinea hat im spanischen Senat eine spezielle Regelung für die traditionelle Fischereiflotte gefordert. Er warnte vor Kürzungen im EU-Fischereibudget und verlangte weniger Verwaltungslasten, um kleine Betriebe auf den Kanarischen Inseln zu stützen.
Chinea sprach von inakzeptablen Plänen, die Mittel der Gemeinsamen Fischereipolitik von 6000 auf 2000 Millionen Euro zu senken. Er unterstützte eine Motion der Coalición Canaria und verteidigte einen Änderungsantrag der ASG. Besonders betroffen sah er Küstenorte wie Valle Gran Rey und Playa de Santiago, wenn Regeln für große Flotten auf handwerkliche Boote übertragen würden.
Vallehermoso hat Montserrat Canos Gedichtband „Ventanas“ präsentiert
Der Stadtrat von Vallehermoso hat den Gedichtband „Ventanas“ der Schriftstellerin Montserrat Cano präsentiert. Die öffentliche Veranstaltung fand am 6. Februar um 18.00 Uhr in der Casa de la Cultura Pedro García Cabrera statt und verband Literatur mit Livemusik.
Der Historiker Fernando Martín leitete die Präsentation, der Musiker Domingo Chávez begleitete sie live. Cano, 1955 in Vilafranca del Penedès geboren und Journalistin mit Studium an der Universidad Complutense de Madrid, stellte ein Werk vor, das Erinnerung, Weltbeobachtung und Engagement thematisierte.











